Nur ein "UMTS minus": Konkurrenz lästert über Mobilkoms neues Angebot EDGE
- T-Mobile: "Das als UMTS zu verkaufen ist gewagt."
- Mobilkom stellte EDGE als Zwischenstufe zu UMTS vor
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Die Mitbewerber ziehen gerade ordentlich über den Handy-Marktführer Mobilkom her. Das neue Kombiangebot EDGE/UMTS sei lediglich ein Marketinggag. Die von der Mobilkom gewählte Bezeichnung "UMTS Plus" sei "mehr als irreführend", so "3"-Chef Berthold Thoma in einer Aussendung. In die gleiche Kerbe schlagen auch T-Mobile und der drittgrößte Anbieter One.
EDGE könne "wesentlich weniger als UMTS - deshalb sollte es eigentlich 'UMTS minus' heißen, ätzte der UMTS-Anbieter "3" in Richtung Konkurrenz. EDGE einzuführen sei nichts anderes, als "die alte Dampflokomotive GSM für ihre letzte Fahrt nochmal aufzufrisieren", so Thoma.
Wenig Schmeichelhaftes kommt auch von den anderen Mobilkom-Mitbewerbern. Die Tageszeitung "Die Presse" zitiert in der heutigen Ausgabe T-Mobile-Sprecherin Manuela Bruck mit den Worten: "Das als UMTS zu verkaufen ist gewagt." One-Sprecher Florian Pollack meinte gar: "Was die Mobilkom unter UMTS-Plus anbietet, ist so, als würde man bei einem Auto Spikes montieren und es unter Vierrad-Plus verkaufen."
Die Mobilkom hatte angekündigt, bis Mitte 2005 die Technologie EDGE ("Enhanced Data for GSM Evolution") als Zwischenstufe zu UMTS ("Universal Mobile Telecommunication System") in den ländlichen Regionen anzubieten. (apa)
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