Die Hüter des Datennetzwerkes: FORMAT war im Kontrollzentrum der Dt. Telekom
- Hier befindet sich der Puls der Datenkommunikation
- Mögliche Störungen soll der Kunde erst gar nicht merken

Dass es sich beim Bau neben dem Frankfurter Fernsehturm um eine Art Hochsicherheitstrakt handelt, sieht man dem Stahlbetongebäude auf den ersten Blick nicht an: Erdbebensicher bis zur Stärke 5,7, ein von außen nicht einsehbarer Kontrollraum mit Panzerglasscheiben, die Erschütterungen jeglicher Art standhalten.
Was hier in Frankfurt so gut geschützt wird, ist die Überwachungszentrale für den weltweiten Internet-, Sprach- und Datenverkehr der Großkundensparte der Deutschen Telekom, der T-Systems. Im Kontrollraum bilden 18 Monitore auf einer Sichtfläche von 72 Quadratmetern die Kabelverbindungen zu Wasser und zu Land nach. "Wir suchen hier aber weniger nach Fehlern", erläutert Helmut Kahl, der technische Leiter des so genannten Network Control Center.
"Hier wird bei einer Netzstörung vor allem für sofortige Ersatzschaltung gesorgt", erklärt Cheftechniker Kahl. An den Bildschirmen sind Störungen für die Mitarbeiter sofort erkennbar.
Und Störungen gibt es einige: durch Schleppnetze der Fischer oder zu Lande durch Baggerfahrer. Oder, ganz perfid, durch "High-Tech-Piraten" im asiatisch-pazifischen Raum, die Kabel einfach kappen, wenn ihre Forderungen nach Schutzgeld nicht erfüllt werden.
Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT 3/2005!
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