Chip-Hersteller Intel strukturiert um: In Zukunft gibt es fünf Unternehmenssparten
- Neue Bereiche sollen Wachstums-Chancen erhöhen
- Vizepräsident Jason Chen geht aus familiären Gründen
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Der weltgrößte Mikroprozessoren-Hersteller Intel strukturiert im Zuge seiner Wachstumsbestrebungen seine Geschäftsfelder neu. Künftig gebe es fünf Sparten, meldete die US- Gesellschaft etwa eine Woche nach Vorlage unerwartet guter Quartalszahlen. Intel äußerte sich nicht dazu, ob diese Neuorganisation Auswirkungen auf Arbeitsplätze im Konzern hat.
Zudem verlasse der für Vertrieb und Marketing verantwortliche Vizepräsident Jason Chen aus familiären Gründen den Chiphersteller Ende Januar. Sein Nachfolger werde der 41-jährige Anand Chandrasekher.
Mit der Neuorganisation des Intel-Geschäfts folgt der Konzern nach eigenen Angaben seiner Strategie, die Entwicklung kompletter Technologieplattformen voranzutreiben, die auf Intel-Produkten basieren. Zudem seien zwei neue Bereiche geschaffen worden, um Wachstumschancen für Intel-Technologien zu nutzen. Es handele sich um die Geschäftsfelder Digitale Gesundheitspflege und weltweiter Vertrieb. "Mit der neuen Organisation können wir Wachstumsmöglichkeiten nutzen, indem wir Marktbedürfnisse besser vorhersagen und befriedigen können", sagte der für das operative Geschäft verantwortliche Intel-Präsident Paul Otellini.
Die Mobilitäts-Sparte (Mobility Group) soll Plattformen für Notebooks oder Taschencomputer entwickeln. An Unternehmenskunden richtet sich die Digital Enterprise Group. Sie soll Technologien für Computer- und Kommunikationsinfrastrukturen bereitstellen. Der Verbraucher steht im Zentrum der Digital Home Group, die sich um Technologien beispielsweise für Unterhaltung oder Elektronikgeräte kümmern wird. Die Digital Health Group soll Produkte für die Geschäftsfelder Gesundheit und Diagnose entwickeln. In Intels weltweiten Märkten werde derweil die Channel Products Group nach Expansionsmöglichkeiten Ausschau halten sowie auf die speziellen Bedürfnisse lokaler Märkte eingehen. (apa)
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