Zwischenbilanz einer Ära: Seit fünf Jahren lenkt Ballmer die Geschicke Microsofts
- Konzern kämpft auch unter Steve Ballmer mit Problemen
- Unternehmensumsatz stieg an, Aktienkurs ist gefallen
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Seit nunmehr fünf Jahren lenkt nicht mehr Bill Gates die Geschicke Microsofts, sondern Steve Ballmer. Zu seinen Verdiensten gehört die Neustrukturierung des Software-Giganten. Im Wesentlichen plagen Ballmer aber die selben Probleme wie damals noch Gates: Open Source, juristische Auseinandersetzungen und ein immer geringer werdendes Wachstum der wichtigsten Geschäftsfelder des Konzerns.
Nachdem Bill Gates den Chefsessel bei Microsoft geräumt hatte, gliederte sein Nachfolger Steve Ballmer das Unternehmen neu. Er drückte dem Konzern seinen Stempel auf, indem er ihn in sieben Geschäftsbereiche unterteilte, berichtet der Online-Dienst ZDNet.
In den letzten fünf Jahren konnten die jährlichen Umsätze von rund 23 auf 36 Milliarden Dollar erhöht werden. Trotzdem fiel der Aktienkurs Microsofts nach dem Abgang von Bill Gates auf heute 27 Dollar pro Papier.
Ein Ende der juristischen Grabenkämpfe ist trotz Ballmers Regentschaft nicht absehbar. Klagen von AOL Time Warner und Sun Microsystems konnten zwar außergerichtlich abgewendet werden, der Redmonder Konzern liegt aber immer noch im Clinch mit der EU-Wettbewerbsbehörde. Der Weg durch die gerichtlichen Instanzen könnte hier noch Jahre dauern. (red)
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