Haiders letzter Anlauf: Der Ex-FP-Chef will 2006 mit einer neuen Partei antreten
- Seine Abrechnung mit Schüssel & Co im NEWS-Buch
- Sein Geheimplan für eine neue Partei bei Wahl 2006

Countdown 2006: Der Ex-FP-Chef stellt seiner Partei im NEWS-Interview die Rute ins Fenster: Entweder Änderungen, oder es gibt bei Wahl 2006 was Neues.
Offene Ab-Rechnung: In einem NEWS-Buch rechnet Jörg Haider mit dem Verrat von Schüssel, Grasser & Co ab: Irgendwann muss aber jeder dafür zahlen...
Wenigstens am kommenden Dienstag, dem 25. Jänner, wird die Welt für Jörg Haider wieder heil sein. Denn dann werden seine Getreuen ihn mit jeder Menge Bier, Kärntner Liedern und Geschenken in der Schleppe-Halle in Klagenfurt zu seinem 55-jährigen Geburtstag hochleben lassen wie in alten Tagen. Dann wird er zumindest für einige Stunden die ewigen Troubles mit seiner FPÖ verdrängen können.
Haiders Coup. Doch wer glaubt, dass sich der Kärntner Landeshauptmann nach Jahrzehnten der Höhen und Krisen in der FPÖ in Bälde endgültig aufs Altenteil zurückziehen wird, irrt gewaltig. Im Gegenteil: Das in die Jahre gekommene Enfant terrible der heimischen Politik plant vielmehr einen neuen wohl seinen letzten Coup:
Haider will rechtzeitig vor der nächsten Nationalratswahl im Herbst 2006 mit einer neuen Partei in die Wahlschlacht ziehen. Hinter sich lassen will der blaue Altparteichef all jene, mit denen er im neuen Buch von NEWS-Herausgeber Alfred Worm beinhart abrechnet: die FPÖ alt von Susanne Riess-Passer bis Ewald Stadler.
Der Rachefeldzug. Der einstige blaue Gottseibeiuns will es schließlich noch einmal wissen. Will mit 55 Jahren noch einmal beweisen, dass er eine Partei quasi von null auf 15 Prozent hochtreiben kann. Und an seinen ehemaligen Wegbegleitern und vor allem dem Koalitionspartner endgültig Rache für den Verrat üben. Sein Sieg bei der Kärntner Landtagswahl 2004 hat im ewig zerrissenen Haider schließlich wieder eine manische Phase ausgelöst. Denn weil er im Sonderfall Kärnten noch einmal das Unmögliche möglich gemacht hatte und wieder Platz eins erringen konnte, glaubt er, auch bundesweit wieder punkten zu können.
Im NEWS-Interview zeigt sich der Kärntner Landeshauptmann denn auch angriffslustig wie eh und je: Die übliche Erklärung, die FPÖ habe nur ein Vermarktungsproblem, ist hanebüchen. Es muss sich etwas ändern. Sonst stellt Haider den Seinen eindeutig die Rute ins Fenster: Es muss eine neue Vertretung für freiheitlich gesinnte Menschen in Österreich geben, bestätigt Haider NEWS-Recherchen, wonach er längst ein fertiges Konzept für eine neue populistische Partei, jenseits der klassischen Parteipolitik habe.
Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS
PLUS: Jörg Haider im Interview über den Zustand der FPÖ & wann er eine neue Partei gründen will
PLUS: Wen Haider für seine neue Partei gewinnen will
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