Wegen Treibstoffpreisen: Erstes "Niki"-Geschäftsjahr fällt "leicht negativ" aus!
- Lauda: Sonst "mehrere Millionen Euro Gewinn"
- 940.000 Passagiere im ersten vollen Geschäftsjahr
Airline-Chef Niki Lauda blickt mit seiner Fluggesellschaft "Niki" auf ein "sehr zufriedenstellendes" erstes Geschäftsjahr 2004 zurück. Wegen der gestiegenen Treibstoffpreise sei das Ergebnis allerdings "ganz leicht negativ" ausgefallen, sagte der ehemalige Formel 1-Weltmeister und Gründer der heute zur AUA-Gruppe gehörenden Lauda Air in einem Interview.
Ohne den Sonderfaktor Ölpreis hätte "Niki", die seit Anfang 2004 eng mit dem deutschen Billigflieger Air Berlin kooperiert, "mehrere Millionen Euro Gewinn", sagte Lauda. Die Erhöhung der Treibstoffpreise hätten Mehrkosten von 4 Mio. Euro verursacht. Die Gesellschaft beförderte 940.000 Passagiere und mehr als 70 Mio. Euro Umsatz. Laut Lauda liegt der Linienanteil bei 60 Prozent. Steigend sei der Anteil von Geschäftsreisenden, nach Zürich sind 50 Prozent Business-Kunden.
Für das Jahr 2005 ist ein Umsatz von 110 Mio. Euro budgetiert, geplant ist ein Gewinn von zwei Prozent davon. Nach vorliegenden Buchungen liege die Auslastung für 2005 bereits jetzt bei 54 Prozent.
Anfang Februar nimmt Niki Flüge nach Paris auf. Die Verbindungen nach Warschau wurden kürzlich eingestellt. Lauda: "In Osteuropa funktioniert der Internet-Vertrieb noch nicht so wie im Westen, das wird noch etwas dauern."
Gemeinsam mit Air Berlin will Niki den Flughafen Wien zum Osteuropa-Drehkreuz ausbauen, wie dies auch die Austrian Airlines-Gruppe macht. Air Berlin würde die Passagiere für den Osten aus Deutschland über Wien bringen. Die Umsetzungen dieses Konzepts könnte im nächsten Jahr konkret werden. Generelle "Niki"-Strategie: "Wir beobachten alle wirtschaftlich rentablen Strecken der AUA mit Argusaugen und wenn es sich rechnet, setzen wir uns drauf", erklärte Lauda.
"Niki" bietet 10 bis 20 Prozent der Sitzplätze eines Flugs zum Kampfpreis von 29 Euro an - inklusive Steuern, Gebühren und einem Imbiss an Bord. (apa)
Euro-Krise Spanien16:18
Spanien am AbgrundRettung einer maroden Großbank stößt Spanien tief in den Strudel der Euro-Krise
Steiermark19:54
Tödlicher TauchgangFrau fährt in einen Wasserkanal der Mur. Lenkerin wird nur noch tot geborgen.
EURO 2012 Deutschland19:32
EM ohne DraxlerLöw sortiert vier Spieler aus dem Teamkader aus. Auch Stürmer Cacau nur Zuseher.

