HypoVereinsbank 2004 mit Verlust: Mit Milliarden-Wertberichtigung in Immo-Sparte
- Wieder keine Dividende bei der BA-CA-Mutter
- 2,5 Milliarden Euro Sonderabschreibung
·Das Interesse am Bausparen sinkt
Um 1,2 % weniger neue Verträge abgeschlossen
·2,8% im Februar: Die
Inflation bleibt hoch
Nach 2,9% im Jänner nur ein leichter Rückgang!
Die Münchener Großbank HVB (HypoVereinsbank), Mutter der Bank Austria Creditanstalt, hat eine Bereinigung ihrer Sparte für Immobilienfinanzierungen angekündigt und wird wegen milliardenschwerer Wertberichtigungen 2004 einen Verlust ausweisen. Die Dividende dürfte erneut ausfallen.
Die zweitgrößte deutsche Bank teilte am Freitag in München mit, die Sanierungsbestände des gesamten deutschen Immobilienfinanzierungsgeschäfts mit einem Volumen von etwa 15 Mrd. Euro würden in eine Restrukturierungseinheit überführt.
Durch geänderte Bewertungsmethoden und für die Möglichkeit eines Abbaus des Portfolios ohne Verluste sei eine Sonderwertberichtigung von 2,5 Mrd. Euro nötig. "Die Sonderwertberichtigung wird im Konzernabschluss 2004 berücksichtigt und zu einem entsprechenden Verlustausweis führen", hieß es. Die HVB-Aktien wurden vorübergehend vom Handel ausgesetzt. (apa)
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