Montag, 17. Jänner 2005

Mehr Arbeitsplätze: Beschäftigung wird 2005 in allen Bundesländern zulegen!

  • Die Gewinner sind OÖ, NÖ und die Steiermark
  • Beste Jobchancen für Lehre und Meisterprüfung

Von dem für heuer prognostizierten Beschäftigungszuwachs in Österreich werden alle Bundesländer profitieren, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Insgesamt wird die Beschäftigung 2005 um rund 26.800 Betroffene auf 3,101.800 unselbstständig Beschäftigte wachsen, geht aus der aktuellen Arbeitsmarktprognose der Synthesis Forschung Gesellschaft hervor. Regionale Beschäftigungsmuster wie z.B. ein Ost-West-Gefälle lasse sich aus den Prognosewerten nicht ablesen.

Ein überdurchschnittliches Beschäftigungsplus prognostiziert Synthesis für Oberösterreich, Steiermark und Niederösterreich. Auf Grund der guten Wettbewerbsposition der Betriebe in diesen Ländern werden die Unternehmen ihre Beschäftigung deutlich ausweiten. So werden rund zwei Drittel des für heuer angenommenen Beschäftigungszuwachses auf diese drei Bundesländer entfallen. Im Detail wird die Beschäftigung in Oberösterreich um 6.700 Betroffene, in Niederösterreich um 6.000 und in der Steiermark um 5.100 Personen wachsen. Mit einem Beschäftigungsplus von 1.200 Betroffenen bildet Wien das Schlusslicht.

Nach Ausbildung wird die Beschäftigung mit einem Plus von 11.400 vor allem bei Personen mit einem Lehrabschluss und oder einer Meisterprüfung wachsen, gefolgt von Maturanten mit einem Plus von 6.200 und Absolventen einer Fachschule ohne Matura mit plus 4.600. Die Beschäftigung von Pflichtschulabsolventen wird heuer laut Synthesis-Prognose um 2.400 Personen wachsen. Mit einem Beschäftigungsplus von lediglich 1.200 Betroffenen schneiden die Uni- und Fachhochschulabsolventen relativ schlecht ab. Den geringsten Beschäftigungszuwachs von nur 500 Betroffenen wird es bei Personen ohne abgeschlossene Ausbildung geben. (apa)

17.1.2005 12:14