Hiobsbotschaft für Kitzbühel von FIS: Renndirektor Hujara droht mit Renn-Entzug
- Verbesserung der Lift-Situation bei Super G und Slalom
- Dafür Lob für Lift-Anlage für die Abfahrt: "Grandios"
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FIS-Renndirektor Günther Hujara hat die Warnung an Österreichs Ski-Mekka Kitzbühel noch einmal deutlich unterstrichen. Sollte sich die Lift-Situation punkto Super G und Slalom nicht verbessern, könnte es schon bald zum Verlust dieser beiden Rennen kommen. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass er von einer baldigen Lösung des Problems ausgeht.
"Ich kann mir vorstellen, dass Kitzbühel mit seinem Ruf" zu einer sehr guten Lösung kommen werde, ist sich Hujara sicher. Das Projekt müsse in Kitzbühel sehr wohl überlegt werden. Für die Abfahrt sei die Situation "grandios", "im Slalom- und Super-G-Bereich sind wir hier aber absolut am untersten Limit - es gibt nicht einmal eine Aufwärm- Möglichkeit".
Einziger Sessellift für Slalom-Piste
Stein des Anstoßes ist der relativ betagte Streifalm-Sessellift. Sollte dieser - wie von der FIS befürchtet - von den Bergbahnen tatsächlich bald entfernt werden, "hätten wir überhaupt keine Liftsituation für Slalom und Super G mehr", so Hujara. Das sei gemessen am internationalen Standard nicht akzeptabel.
Noch brennt der Hut aber nicht wirklich, denn die FIS hat den Hahnenkamm-Veranstaltern noch kein Ultimatum gesetzt. "Wir setzen keine Deadline, bevor hier nicht Entscheidungen getroffen sind. Alles hängt ganz alleine von der Entscheidung der Bergbahnen ab." Einen Bonus für Kitz wird es trotz der weltweiten Ausnahmestellung von Streif und Ganslernhang nicht geben.
(apa)
