Kein Konsens bei Katastrophenschutz-Konferenz: Rechtliche Verbindlichkeit fehlt
- Aktionsplan sieht nur technologische Zusammenarbeit
·Bis 2006: Tsunami- Warnsystem geplant
Staatengemeinschaft will bei Errichtung kooperieren
·Tsunami: Plassnik trifft Joschka Fischer
In Zukunft enger bei Katastrophen kooperieren
·Stopp der Leichen- zählung angeordnet
Indonesiens Präsident: Auf Verletzte konzentrieren
·15 österreichische Flutopfer bestätigt
Von 99 Urlaubern fehlt weiterhin jede Spur
·Tsunami: Plassnik gesteht Fehler ein!
"Selbstverständlich hat es Pannen gegeben"
·Die BILDER der Flut-
Katastrophe in Asien!
26. Dezember 2004: Tod, Verwüstungen und Trauer
·Spenden-Aufruf der
Hilfsorganisationen
Spenden-Kontonummern von Caritas, Rotes Kreuz,...
Mit einem Aufruf zur Vorsorge gegen Naturkatastrophen endet am Samstag die fünftägige UNO-Konferenz in Kobe, bei der unter dem Eindruck der Tsunami-Katastrophe in Asien ein Aktionsplan verabschiedet werden sollte. In dem nach Verhandlungen bis in die Nacht auf Samstag vereinbarten Entwurf für eine Abschlusserklärung ist jedoch nicht mehr von rechtlich verbindlichen Vorgaben die Rede.
Der "Aktionsplan" ruft die Regierungen nur noch auf, technologisch zusammenzuarbeiten und im nächsten Jahrzehnt Gefährdungskarten auszuarbeiten. Der UNO-Konferenz-Koordinator bezeichnete den Entwurf als Ausdruck eines "allgemeinen Konsenses" der 800 Delegierten aus zahlreichen Ländern, die zur Konferenz in die vor zehn Jahren bei einem schweren Erdbeben zerstörte japanische Stadt gekommen waren.
Einer der Streitpunkte war auch die Aufnahme einer von der EU gewünschten Erklärung, dass der weltweite Klimawandel weitere Naturkatastrophen auslösen könnte. Die USA wiesen dies mit der Begründung ab, Thema der Konferenz sei der Katastrophenschutz, nicht der Klimawandel. Sie fanden Unterstützung von Australien und Kanada. Bis Samstag stimmte die US-Delegation nach Angaben aus EU-Kreisen einem Kompromiss zu, der einige Punkte zum Klimawandel in der Abschlusserklärung beließ. (apa)
Syrien13:12
UNO-Rüge nach MassakerSicherheitsrat richtet nach Massaker in Houla deutliche Worte an Regierung
Suu Kyi11:03
Erste AuslandsreiseNach 24 Jahren zum ersten Mal wieder ins Ausland: Suu Kyi reist nach Bangkok
Dalai Lama in Österreich14:12
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
