Tsunami-Bewältigung: Plassnik & Joschka Fischer wollen enger zusammenarbeiten
- "Gelebte europäische Solidarität" - Außenministerin in Berlin
·Stopp der Leichen- zählung angeordnet
Indonesiens Präsident: Auf Verletzte konzentrieren
·15 österreichische Flutopfer bestätigt
Von 99 Urlaubern fehlt weiterhin jede Spur
·Tsunami: Plassnik gesteht Fehler ein!
"Selbstverständlich hat es Pannen gegeben"
·Die BILDER der Flut-
Katastrophe in Asien!
26. Dezember 2004: Tod, Verwüstungen und Trauer
·Spenden-Aufruf der
Hilfsorganisationen
Spenden-Kontonummern von Caritas, Rotes Kreuz,...
Nach der Flutkatastrophe von Südostasien wollen Österreich und Deutschland ihre Zusammenarbeit noch enger vernetzen. Die Tsunami-Krisenbewältigung war Hauptthema beim Antrittsbesuch von Außenministerin Ursula Plassnik (V) bei ihrem deutschen Amtskollegen Joschka Fischer (Grüne) am Montag in Berlin.
Die Kooperation zwischen Österreich und Deutschland sei ein Beispiel gelebter europäischer Solidarität gewesen, betonten Plassnik und Fischer nach ihrem Vier-Augen-Gespräch zu den Journalisten. "Die gemeinsame Sprache ist im Fall der Krise ein ganz entscheidendes Plus", sagte Fischer. So biete sich eine gemeinsame Auswertung der Erfahrungen an. Konsequenz sei der Rückgriff auf nationale Fähigkeiten der Länder. So können die Zusammenarbeit verbessert und Doppelstrukturen vermieden werden.
Plassnik sagte: "Aus unseren Erfahrungen ergeben sich ganz konkrete Handlungsanleitungen." Beispiel sei die Zusammenarbeit von Vertretungsbehörden der EU-Staaten in Krisengebieten. Die Ministerin sagte ferner, ihr erster bilateraler Besuch in Berlin sei wertvoll in der Bewusstseinsbildung: "Wir sind sehr enge europäische Partner in der erweiterten Union. Das ist der zentrale Punkt." Österreich und Deutschland haben, so Plassnik, die Dinge sehr ähnlich erlebt.
Als Beispiel für gelungene Kooperationen erwähnten die beiden Minister die Zusammenarbeit der Forensiker bei der Identifizierung der Opfer, die Mitnahme deutscher Staatsbürger durch die AUA und die Unterstützung österreichischer Staatsbürger durch deutsche Konsulate.
Weiteres Thema war die Vorbereitung der österreichischen EU-Präsidentschaft 2006: "Hier gibt es eine ganze Reihe von Themen, die schon jetzt bedeutend sind." Im heurigen Jahr wollen Deutschland und Österreich speziell in der Balkan-Politik kooperieren, wobei Deutschland die Erfahrungen Österreichs verwerten möchte. (apa)
Syrien13:12
UNO-Rüge nach MassakerSicherheitsrat richtet nach Massaker in Houla deutliche Worte an Regierung
Suu Kyi11:03
Erste AuslandsreiseNach 24 Jahren zum ersten Mal wieder ins Ausland: Suu Kyi reist nach Bangkok
Dalai Lama in Österreich14:12
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
