Freitag, 28. Jänner 2005

Hühnermägen & Co. am Spieß: Für NEWS besuchte Alexander Bachl das neue Hidori

  • Exotische Spezialitäten werden von Japanern zubereitet
  • Der Top-Kritiker über die japanische Hausmannskost

Japanisches Essen in Form von Sushi und Sashimi gibt es in Wien an unzähligen Orten. Von Japanern zubereitet wird es an ganz wenigen davon. Zumeist stehen Chinesen, Koreaner und andere Asiaten in der Küche, zum Abzählen wirklich japanischer Lokale braucht man keine zwei Hände.

Das neue "Hidori" ist eine dieser raren Ausnahmen, der starke Zuspruch der in Wien lebenden Japaner belegt die Authentizität. Neben exzellenten Sushi (dreierlei Sorten Thunfisch!) stehen vor allem Gerichte der japanischen Hausmannskost auf der Karte, z. B. eine Reisschale mit Lachs und Lachsrogen (E 8,50).

Kleine Spießchen
Spezialität des Hauses sind aber kleine Spießchen in großer Vielfalt (E 1,- bis 1,70), etwa mit Hühnerfleisch oder Schwein & Jungzwiebeln. Interessant wird's aber bei exotischeren Spielarten wie Rindsherz oder Rindsleber. Wagemutige wählen z. B. die knackig-bissfesten Hühnermägen.

Einziger Mangel des schlicht eingerichteten Ecklokals ist das Nichtvorhandensein jeglicher Abluft, wodurch der Besuch im Hidori noch tagelang unvergessen bleibt.

Hidori, Wien 7.,
Burgg. 89,
Tel.: 01/523 39 00,
Di-So 18-24 Uhr.

28.1.2005 13:17