Die Österreicher schauen wenig fern: Täglich eine Stunde unter dem Durchschnitt
- Täglicher TV-Konsum liegt bei 2 Stunden, 41 Minuten
- Unsere Hausfrauen sitzen am längsten vor der Glotze

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Herr und Frau Österreicher haben im Jahr 2003 durchschnittlich 161 Minuten pro Tag ferngesehen und liegen mit diesem Wert deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Dies geht aus der aktuellen Studie "Television 2004" des RTL-Vermarkters IP hervor. Der "durchschnittliche" Westeuropäer konsumiert 221 Minuten pro Tag TV.
Auch Österreichs Kinder (drei bis elf Jahre) sitzen der Untersuchung zufolge mit 84 Minuten vergleichsweise wenig vor der Glotze, der europaweite Durchschnitt beträgt 150 Minuten.
TV-Konsum praktisch gleich geblieben
Die Fernseh-Dauer der Österreicher ist gegenüber 2002 praktisch gleich geblieben, damals waren es 161 Minuten, 2001 dagegen noch 152 Minuten. Interessantes Detail: Hier zu Lande sehen die "Hausfrauen" bzw. die "Kaufentscheiderinnen" mit 195 Minuten pro Tag am meisten fern, schreibt "Television 2004".
Generell steigt die Fernseh-Dauer
Generell ortet die Studie einen Trend zur weiter steigenden TV-Nutzung: In Westeuropa widmeten die Zuschauer 1995 der Mattscheibe täglich 196 Minuten, 2003 waren es 217 Minuten. Echte Fernsehmuffel sind übrigens die Isländer mit 150 Minuten pro Tag. Nur die deutschsprachigen Schweizer (143 Minuten) sitzen noch weniger vor dem Patschenkino.
Italiener als TV-Junkies
Die treuesten Fernseh-Fans sind in Westeuropa die Italiener (245 Minuten), in Mittel- und Osteuropa wurde mit 278 Minuten der höchste Wert für Serbien und Montenegro ermittelt, wobei in der Studie auf abweichende Untersuchungsmethoden hingewiesen wird.
Prime Timer um 21.00 Uhr
Im Tagesverlauf zeigen sich kulturelle Unterschiede: In südeuropäischen Ländern etwa steigt die TV-Nutzung zur Siesta um die Mittagszeit deutlich an. Die durchschnittliche europäische "Prime Time" liegt bei 21.00 Uhr. (APA/red)
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