Open Source: IBM stellt den Entwicklern 500 US-Patente zur freien Verfügung
- Das Unternehmen will Grundlage für Innovationen legen
- Computer-Konzern besitzt weltweit die meisten Patente
IBM hat insgesamt 500 eigene Patente für Open-Source-Entwickler zur freien Verfügung gestellt. Damit unterstreicht IBM sein Engagement bei der Entwicklung freier Software wie etwa dem Betriebssystem Linux. Das Unternehmen will mit einer "Basis gebräuchlicher Patente" eine Grundlage für Innovationen in der Software-Entwicklung in Gebieten von breiten Interesse für Entwicklern und Nutzern legen, teilte IBM in Armonk (New York) mit.
Open-Source-Entwickler sollen die Patente ohne Lizenzzahlungen für ihre Arbeit frei nutzen können. "Wahre Innovations-Führerschaft ist mehr als die Anzahl von erworbenen Patenten", sagte IBM-Manager John Kelly. "Es geht um Entwicklungen zu Gunsten von Kunden, Partnern und der Gesellschaft." die jüngste Ankündigung solle für das Unternehmen eine neue Ära einläuten in der Frage, wie IBM die eigenen Urheberrechte zugunsten der eigenen Kunden und Partner einsetzt.
Nach eigenen Angaben investiert IBM rund fünf Mrd. Dollar (3,8 Mrd. Euro) jährlich in die Entwicklung und Forschung. IBM steht auf der Liste der US-Patent-Behörde (Patent and Trademark Office) mit 3.248 Patenten das zwölfte Jahr in Folge weltweit an erster Stelle. Mit 1.934 Patenten brachte es Matsushita Electric auf den zweiten Platz, gefolgt von Canon (1.934), Canon (1.805) und Hewlett-Packard (1.775 Patente). (apa/red)
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