Vor Gericht in Texas: US-Bundesstaat erhob Millionenklage gegen zwei Spammer
- Sie verschickten Mails mit irreführenden Betreff-Zeilen
- Spam-Fallen in Kooperation mit Microsoft aufgestellt
·42 Prozent aller Spam-Mails aus USA
Sophos ermittelte Herkunft der unerwünschten Mails
·45.000 Euro Strafe für Spammer in NL
E-Mail-Kampagne für Hitlers Buch "Mein Kampf"
·Werbung am Handy:
Geringe Akzeptanz
Experten überschätzen die Nachfrage der Kunden
Im US-Bundesstaat Texas wurde eine Millionenklage gegen zwei Spammer eingebracht. Als Verantwortliche für die Firmen PayPerAction L.L.C., Leadplex L.L.C. und Leadplex Inc sollen sie Millionen irreführender E-Mails versandt haben, wirft ihnen der zuständige Staatsanwalt Greg Abbott vor.
Die Männer - darunter ein Student der Universität von Texas - hätten Bundes- und Landesgesetze sowie gegen die texanischen Handelsbestimmungen verstoßen. Ein Anwalt der Angeklagten wies die Vorwürfe zurück. Seine Mandanten hätten alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten, sagte er.
In der Klageschrift hieß es, die Firmen hätten E-Mails mit irreführenden Betreff-Zeilen und Texten verschickt. Es gäbe beispielsweise E-Mails, die dringend nach Informationen zu einer Hypothek des Empfängers ersuchten und ihn aufforderten, persönliche Daten zurückzusenden. Diese seien dann an Marktforschungsfirmen für 28 Dollar (etwa 21 Euro) pro Person verkauft worden. "Spam ist heutzutage für den Verbraucher eines der ärgerlichsten und verbreitetsten Probleme", sagte Abbott.
Texas arbeitet nach eigenen Angaben mit Firmen wie dem Software-Konzern Microsoft zusammen, die so genannte Spam-Fallen aufstellen. Diese E-Mail-Konten dienen nur dazu, für die Strafverfolgung Spam-Meldungen aufzufangen. Von den Angeklagten seien 24.000 E-Mails auf diese Weise gesammelt worden, sagte Abbott. (apa/red)
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