Tsunami - Vorsicht bei Spendenaufrufen: Phisher spionieren Passwörter & PINs aus
- Betrüger nutzen die Hilfsbereitschaft skrupellos aus
- Veraltete Suchmeldungen verstopfen Posteingänge

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Nach der Flutkatastrophe in Südostasien kursieren zahlreiche E-Mails mit Suchmeldungen oder Spendenaufrufen. Der Hoax Dienst der TU Berlin warnt nun vor Spendenaufrufen via E-Mail - vor allem, wenn Konten im Ausland angegeben werden. Außerdem haben sich viele der noch immer kursierenden Mails über vermisste Personen bereits erledigt.
Bei elektronischen Kettenbriefen, in denen es um vermisste Personen geht, sollte man vor dem Weiterleiten über Online-Suchmaschienen nach Informationen zu der Aktualität der Meldungen suchen. Es sei laut TU Berlin niemandem geholfen, wenn falsche oder alte Suchmeldungen die Mailboxen verstopfen.
Auf der Hoax-Seite der TU Berlin, auf der Informationen zu den Falschmeldungen per E-Mail gesammelt werden, finden sich bereits Informationen zu den zahlreichen Asien-Kettenmails. Viele der noch immer kursierenden Mails haben sich nach diesen Angaben bereits erledigt.
MasterCard warnt ebenfalls vor Betrügern
Das Kreditkartenunternehmen MasterCard hat ebenfalls vor Betrügereien bei Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe in Südasien gewarnt. Auf Internetseiten, die wie Websites von Banken und Hilfsorganisationen aussähen, spionierten findige Betrüger unter anderem Passwörter und PIN-Nummern aus, erklärte das Unternehmen am Montag. E-Mails lockten Spender auf die falschen Seiten. Dort würden ihre persönlichen Daten "gephischt", sagte der Vize-Chef des Sicherheitsdienstes von MasterCard International, Sergio Pinon.
Das Unternehmen arbeitet mit einer auf die Abwehr von Internet-Betrügereien spezialisierten Firma zusammen, um den US-Bundesbehörden die Strafverfolgung zu erleichtern, wie Pinon weiter sagte. Das Unternehmen wies ausdrücklich darauf hin, dass Banken ihre Kunden nicht um die Offenlegung sensibler Daten bäten.
Wer sich nicht sicher ist, ob die in dem E-Mail angegebene Kontonummer für Hilfsspenden korrekt ist, kann sich online informieren, welche seriöse Organisationen Spenden für die Betroffenen sammeln.
Aktuelle Informationen über Hoaxes (Falschmeldung), Kettenbriefe und seriöse Hilfsmöglichkeiten zur Flutwelle in Südasien:
http://www.tu-berlin.de
Österreichisches Spendengütesiegel
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