Überraschung in Luxemburg: Österreicher Weber neuer Chef des EU-Rechnungshofes
- Wiener wurde für drei Jahre zum Präsidenten gewählt
- Abstimmung hat bereits am Freitag stattgefunden
Hubert Weber ist überraschend zum Präsidenten des EU-Rechnungshofes gewählt worden. In geheimer Wahl sei der 65-jährige Wiener in Luxemburg für drei Jahre zum neuen Präsidenten bestimmt worden.
Das berichtet die "Kleine Zeitung" in ihrer Montag-Ausgabe. Die Abstimmung fand Freitagabend im Kreis des 25-köpfigen Kollegiums hinter verschlossenen Türen statt, schrieb die Zeitung. Weber gehört seit 1995 als österreichisches Mitglied dem EU-Rechnungshof an und zählt bereits zu den Doyens. Vor seiner Übersiedlung nach Luxemburg war er 25 Jahre am österreichischen Rechnungshof tätig.
Der Rechnungshof ist neben dem Rat, der Kommission, dem Parlament, der EU-Zentralbank und dem EU-Gerichtshof eine der sechs Schlüsselinstitutionen. Der Hof versteht sich als Kontrollorgan und veröffentlicht laufend entsprechende Berichte über die Aktivitäten der Union. In erster Linie wachen die Rechnungsprüfer über den sorgsamen Umgang mit dem EU-Budget.
(apa/red)
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