Melzers Finaltraum ist geplatzt: Niederlage
im Doppel-Halbfinale bei Australian Open!
- Erfolgslauf mit seinem deutschem Partner Waske endet
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Der sensationelle Erfolgslauf von Jürgen Melzer und dem Deutschen Alexander Waske wurde im Doppel-Halbfinale der Australian Open gestoppt. Das ungesetzte Duo, das beim ersten gemeinsamen Antreten u.a. in der ersten Runde die topgesetzte Paarung Mark Knowles/Daniel Nestor (BAH/CAN) ausgeschaltet hatte, musste sich am Donnerstag in Melbourne den als Nummer fünf gesetzten Wayne Black/Kevin Ullyett aus Simbabwe mit 3:6,4:6 geschlagen geben. Österreich ist aber durch die erst 14-jährige Vorarlbergerin Tamira Paszek weiter vertreten, die sich mit einem glatten Sieg über die Nummer vier des Turniers, die drei Jahre ältere Olga Sawtschuk (UKR), bereits für das Viertelfinale im Juniorinnenbewerb qualifizierte.
Melzer/Waske waren gegen die routinierte Paarung Black/Ullyett praktisch chancenlos. "Wir waren überrascht, wie gut Wayne Black aufgeschlagen hat", meinte Melzer. Nach nervösem Beginn musste der Niederösterreicher im ersten Satz das Break zum 1:3 hinnehmen. "Sie haben die engen Punkte einfach besser gespielt", so Melzer. Nach nur 30 Minuten verwandelte Black mit einem Ass zum 6:3. Im zweiten Satz war es nach einer vergebenen Breakchance gegen Black zu Beginn diesmal Waske, der sein Service zum 2:3 abgeben musste. "Wir haben heute nicht die Zähne gezeigt, ich finde, dass wir die schlagen können", so Waske.
Dennoch gab es keinen Grund zum Trübsal blasen. "Wir können zufrieden sein, mit dem, was wir hier erreicht haben. Auch wenn jetzt einmal der Frust überwiegt, dass man die Chance, ins Finale zu kommen, nicht genützt hat", sagte der 23-jährige Deutsch-Wagramer. Er hätte ja der zweite Österreicher im Doppel-Endspiel eines Grand-Slam-Turniers innerhalb eines Jahres werden können, denn Julian Knowle war mit Nenad Zimonjic im Vorjahr in Wimbledon sogar bis ins Endspiel vorgestoßen.
Erfolgsduo könnte auseinanderfallen
Ob es das "Zufallsduo" Melzer/Waske auch weiter geben wird, steht noch nicht fest. Melzer hat eigentlich mit Alexander Peya eine Abmachung, die Majors zu spielen. "Ich werde mich mit ihm zusammensetzen." Melzer spielt die nächsten Turniere in Mailand, San Jose und Memphis.
(apa)










