Sieben Tote bei katholischem Fest auf Philippinen: Mann schoss wild um sich!
Mindestens sieben Menschen sind nach Polizeiangaben am Sonntag auf den Philippinen getötet worden, als ein Mann während eines katholischen Festes um sich geschossen hat. 30 weitere seien verletzt worden. Das Motiv sei noch unklar, sagte der philippinische Polizeichef Edgardo Aglipay.
"Wir prüfen Berichte, nach denen der Vorfall im Zusammenhang mit Drogen steht, aber wir können auch andere Hintergründe nicht ausschließen." Die Tat ereignete sich während eines Feuerwerks zu Eröffnung des Fests in der Stadt Kalibo. Unter den Toten war auch der Chef der Provinz-Polizei. Der Täter habe auf die Gruppe um den Polizeichef geschossen und dabei eine Panik ausgelöst, sagte Aglipay.
Das "Ati-atihan"-Fest zu Ehren von Santo Nino, der auf den Philippinen zu den am meisten verehrten Heiligen gehört, wurde nach der Tat abgebrochen. Die Gläubigen gedenken mit dem Fest traditionell der Konvertierung ihrer Vorfahren zum Katholizismus im 16. Jahrhundert.
(apa)
