Donnerstag, 13. Jänner 2005

Grauenhafter Abschied: Für tot erklärter Kroate in Leichenkühlkammer erfroren!

  • Polizei ermittelt: Krebskranker Mann hatte keine Chance
  • Kurios: Scheintoter in Haiti von Totengräbern ermordet

Ein krebskranker Mann ist in Kroatien offenbar bei lebendigem Leibe in der Kühlkammer eines Leichenhauses erfroren, nachdem ihn Mediziner offiziell bereits für tot erklärt hatten. Wie die Polizei mitteilte, erklärten Ärzte den 65-Jährigen Ende Dezember im Krankenhaus von Cakovec im Norden des Landes für tot.

Der Gerichtsmediziner habe dann bei der Vorbereitung der Autopsie Verdacht geschöpft. Dieser habe den Leichnam mit "verdächtigen Spuren" in einer "ungewöhnlichen Position" vorgefunden. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Todesursache auf.

Die Frau des Verstorbenen sagte, sie habe eine "grausliche Szene" gesehen, als sie Abschied von ihrem verstorbenen Mann genommen habe. Er habe offenbar verzweifelte Anstrengungen unternommen, um zu überleben.

Scheintoter in Haiti von Totengräbern ermordet
Ein für tot erklärter junger Mann ist in Haiti vermutlich von Totengräbern ermordet worden, nachdem er im Leichenschauhaus wieder erwacht war. Wie die Nachrichtenagentur Haiti Press Network meldete, wurde der Eigentümer des Beerdigungsinstitutes festgenommen. Die Ermittlungen dauerten an.

Dem Bericht zufolge war der 23-jährige Mann scheinbar an einer Krankheit gestorben. Vor der für Dienstag vorgesehenen Beerdigung sei den Angehörigen aber aufgefallen, dass aus dem Sarg Blut tropfte. Der Sarg sei geöffnet und mehrere Stichwunden in Körper des Mannes entdeckt worden. Erste Vernehmungen der Totengräber bestätigten den Mordverdacht. Der Mann sei erwacht und habe sogar darum gebeten, seine Eltern anrufen zu dürfen, hieß es.

Nachdem der Fall bekannt geworden war, meldeten sich bei einem Radiosender Anrufer, die von anderen Fällen der Ermordung Scheintoter berichteten. "Die "Toten" werden manchmal aus wirtschaftlichen Gründen ermordet, weil sich die Bestatter die lukrativen Beerdigungen nicht entgehen lassen wollen. In anderen Fällen glauben die Totengräber, es wirklich mit einem lebenden Toten zu tun zu haben", sagte ein Hörer dem Sender. In Haiti ist der Glaube an Zombies, Tote, die ihren Gräbern entsteigen, weit verbreitet. (apa/red)

13.1.2005 20:45