Nach endgültigem Wahl-Sieg: Russland bietet Juschtschenko Zusammenarbeit an
- Erste Reise wird Ukraine-Präsident nach Moskau führen
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Vom Startschuss bis zur Vergiftung Juschtschenkos
Russland hat dem neuen pro-westlichen Präsidenten der Ukraine, Viktor Juschtschenko, eine Zusammenarbeit angeboten. Nach dem Ende der Wahl gehe er davon aus, dass die normalen Beziehungen wieder hergestellt würden, sagte Verteidigungsminister Iwanow am Mittwoch bei einem Besuch in den USA.
Juschtschenko selbst habe angekündigt, dass ihn seine erste Auslandsreise als Präsident nach Moskau führen werde. Russland erwarte, dass der Westen nicht beabsichtige, seinen Einfluss in der Ukraine auszuweiten.
Im Wahlkampf hatte Russlands Präsident Putin den Gegenkandidaten Juschtschenkos, den mittlerweile zurückgetretenen Ministerpräsidenten Janukowitsch, unterstützt. Eine erste Stichwahl, in der Janukowitsch zum Sieger erklärt worden war, hatte das Oberste Gericht wegen Betrugs für ungültig erklärt. Die zweite Stichwahl konnte Juschtschenko für sich entscheiden. Ein Einspruch Janukowitschs gegen das Ergebnis hat bislang jedoch die offizielle Amtseinführung Juschtschenkos verhindert. (apa)
