Vermisster in Sri Lanka wohlauf gefunden:
Weihnachtsfest rettete Österreicher Leben!
- Besorgte Mutter schaltete Bundeskriminalamt ein
- "Irgendwo auf dem Berg" wurden Mann & Gattin entdeckt
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Ein 46-jähriger Österreicher, der in Sri Lanka lebt, ist von seiner Mutter nach der Flutkatastrophe als vermisst gemeldet worden. Die 80-Jährige machte sich große Sorgen um ihren Sohn. Beamte des Bundeskriminalamtes konnten gestern, Mittwoch, Gerhard P. im Bergland von Sri Lanka nach mühevoller Anreise wohlbehalten aufspüren. Dem Weihnachtsfest verdankt der Österreicher
möglicherweise sein Leben.
Die Mutter meldete sich bei der Behörde und gab an, keine Nachricht von ihrem Sohn erhalten zu haben. Die Frau konnte lediglich angeben, dass P. in der Ortschaft Hasalaka, 120 Kilometer von Colombo entfernt, mit seiner einheimischen Frau "irgendwo auf einem Berg" wohnt.
Die Beamten Markus Bauer und Horst Hakala machten sich zu Nachforschungen auf den Weg ins Bergland. Die Fahrt über äußerst schlechte Straßen in die östlich von Kandy gelegene Ortschaft dauerte sechs Stunden. Nach Befragung zahlreicher Einwohner stieß das Team auf den Österreicher, der am Ortsrand mit seiner Partnerin wohnt. Der Weg dorthin kann nur zu Fuß bewältigt werden.
Der 46-Jährige hatte noch bis 25. Dezember für seinen Arbeitgeber Tätigkeiten in Trincomalee im Nahbereich des Strandes verrichtet. Als Christ begab er sich allerdings nach Hause, um Weihnachten zu feiern. Am Tag danach kam die Welle, die zahlreichen seiner Kollegen tötete.
(apa/red)
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