Vergewaltigungen in Tsunami-Gebieten: Frauen fielen Chaos doppelt zum Opfer
- Berichte aus Sri Lanka stellvertretend für andere Länder
- Auch die Fllüchtlingslager schützen nicht vor den Tätern
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Nach der Flutkatastrophe sind Frauen in der Katastrophen-Region nach Angaben der Hilfs- und Frauenrechtsorganisation medica mondiale auch noch Opfer von Vergewaltigungen geworden. Die Flutwelle sei in Sri Lanka kaum verebbt gewesen, als Frauen, die gerade noch sich und ihre Kinder hätten retten können, von einzelnen oder mehreren Männern angegriffen und vergewaltigt worden seien.
Nach der Flutkatastrophe sind Frauen in der Katastrophen-Region nach Angaben der Hilfs- und Frauenrechtsorganisation medica mondiale auch noch Opfer von Vergewaltigungen geworden. Die Flutwelle sei in Sri Lanka kaum verebbt gewesen, als Frauen, die gerade noch sich und ihre Kinder hätten retten können, von einzelnen oder mehreren Männern angegriffen und vergewaltigt worden seien.
Es habe auch Gruppenvergewaltigungen in Flüchtlingslagern gegeben, erklärte die Organisation am Mittwoch in Köln unter Berufung auf Berichte von Frauenorganisationen aus Sri Lanka. Wo die öffentliche Ordnung zusammengebrochen sei, hätten die Täter freie Bahn und würden ihre Taten nicht bestraft, erklärte medica mondiale.
Es sei zu befürchten, dass die Berichte aus Sri Lanka stellvertretend für die Lage auch in anderen von der Katastrophe betroffenen Gebieten stehen. Dies zeige, dass Frauen nicht nur im Krieg, sondern auch bei Naturkatastrophen, im Chaos der Verwüstungen und erster Hilfsmaßnahmen verstärkt sexualisierter Gewalt ausgesetzt seien.
(apa/red)
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