Internationaler Drogenhandel gestoppt: Polizei stellt 100 Kilogramm Kokain sicher!
- Drogen haben einen Marktwert von 30 Millionen Euro
- Österreichische Ermittler forschten 25 Täter aus
·Drogen-Skandal bei
Wiener Kriminalisten
Polizist soll Cannabis- Import mitgeplant haben
Österreichischen Fahndern ist ein Schlag gegen den internationalen Drogenhandel gelungen: Nach umfangreichen Ermittlungen wurden 25 Personen ausgeforscht, die Kokain von den Niederländischen Antillen in den Schengenraum geschmuggelt hatten. Das gab die Bundespolizeidirektion Linz in einer Presseaussendung Mittwochnachmittag bekannt. In Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt Wien und deutschen Ermittlern wurden auf der Karibikinsel Curacao rund 100 Kilogramm hochwertiges Suchtgift mit einem Marktwert von zirka 30 Mio. Euro sichergestellt.
In Österreich wurden drei Frauen und ein Mann im Alter zwischen 20 und 28 Jahren festgenommen, die als Kuriere für das Kokain fungierten. Sie landeten am Linzer Flughafen und hatten die in Päckchen abgepackten Drogen in ihrem Körper versteckt. Auf Grund des hohen Reinheitsgrades von 75 Prozent hätte das gefundene Suchtgift vor dem Straßenverkauf mindestens fünf Mal gestreckt müssen, so die Fahnder. 1,4 Kilo Kokain mit einem Schwarzmarktwert von rund 700.000 Euro wurden sichergestellt. Im Stadtgebiet von Linz verkauften sechs Bandenmitglieder zudem Marihuana. Insgesamt 23 Abnehmer wurden angezeigt.
Der Bande konnte nicht nur der Handel mit Drogen, sondern auch die Fälschung von etwa einer Mio. US-Dollar (760.861 Euro) nachgewiesen werden und ein Betrug mit einem Schaden von rund 30.000 Euro. 17 Schwarzafrikaner, die zum Suchtgiftring gehörten, gingen zudem der gewerbsmäßigen Schlepperei nach. Sie brachten mindestens 27 Personen unerlaubt in den Schengenraum. (apa/red)
