Fotograf im Gigapixel-Bereich: Die neue Technik ermöglicht hochauflösende Bilder!
- Künstler erprobte Gigapixel an selbst gebauter Kamera
- Institut will Erfindung des Amerikaners weiterentwickeln
Der amerikanische Fotograf Clifford Ross hat eine Kameratechnik entwickelt, die hochauflösende Bilder bis in den Gigapixel-Bereich ermöglicht. Zur Umsetzung seiner künstlerischen Ideen setzte Ross die Technik zunächst in seiner selbst entwickelten Kamera R1 ein, deren Aufnahmen eingescannt wurden und eine Datenmenge von mehr als einer Milliarde Pixel ergaben - das sind über 20 Mal so viel wie bei der Aufnahme mit einer handelsüblichen Fünf-Megapixel-Kamera.
Inzwischen arbeitet Ross mit dem staatlichen Institut Sandia National Laboratories zusammen, das sich von der Weiterentwicklung der Technik neue Möglichkeiten zur Analyse optischer Daten verspricht. Bei Bildern mit einer Auflösung von mehreren Milliarden Pixel wäre es etwa möglich, feinste Haarrisse in Bauteilen für die Raumfahrt zu erkennen.
"Clifford hat einen Haufen technischer Probleme auf eigene Faust gelöst", sagt der Sandia-Forscher Carl Diegert am Rande des von Ross organisierten "Big Picture Summit" an der New York University. "Zu dieser Auflösung zu gelangen, ist für uns interessant. Aber wir sind auch an seiner Auffassung als Künstler interessiert. Wir hoffen, dass er uns helfen kann, Wege zu verbessern, wie Bilder und Videos analysiert werden können." (apa)
Info-Links:
www.cliffordross.com
www.sandia.gov
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