Tourismus: Zerstörtes Urlaubs-Paradies
- Tausende Österreicher stornieren Reisen nach Asien

Wie die Veranstalter bei Stornos reagieren und warum es für die Region trotz der Flut Hoffnung gibt.
Knapp zwei Wochen nach der verheerenden Flutwelle in Südasien ist den Österreichern die Lust auf Sonne, Sand und Meer vorerst einmal gründlich vergangen. Wir haben die Hälfte der Asien-Buchungen für den Jänner in den letzten Tagen verloren und rechnen mit weiteren 1.500 Stornierungen in den nächsten Wochen, so Tai-Pan-Geschäftsführer Günter Krause.
Auch alle anderen Veranstalter müssen massive Ausfälle verkraften allerdings mit unterschiedlichen Konsequenzen. Leila Suppan, Geschäftsführerin der ATS-Urlaubsbörse-Reisebüros: Von finanziellen Einbußen betroffen sind vor allem die kleinen Spezialveranstalter. Die Big Player der Branche können besser kompensieren, haben sie doch wesentlich mehr Alternativreiseziele im Sortiment. TUI-Chef Josef Peterleitner über das Serviceangebot für Asien-Touristen: Unsere Gäste können aus dem gesamten Programm eine neue Destination auswählen oder stornieren. Hotelzimmer auf Mauritius, in Vietnam, auf Kuba oder in der Dominikanischen Republik boomen nun.
Keine Stornogebühren. Trotz der unterschiedlichen Ausgangspositionen zeigen sich aber alle heimischen Reiseveranstalter höchst flexibel:
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