Freitag, 7. Jänner 2005

Andreas Ibertsberger wird Legionär: Freiburg verpflichtet ÖFB-Teamverteidiger

  • Deutscher Bundesligist ziert derzeit das Tabellenende
  • SV Salzburg angelt im Gegenzug nach Tobias Willi

Österreichs Teamverteidiger Andreas Ibertsberger ist seit Freitag Deutschland-Legionär. Der SC Freiburg, aktuelles Tabellen-Schlusslicht der deutschen Bundesliga, einigte sich mit dem 22-Jährigen und seinem bisherigen Arbeitgeber, dem SV Salzburg, über einen Transfer. Über die genaue Dauer des Vertrages von Ibertsberger sowie die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Spieler-Manager Nick Neururer verriet lediglich, dass es sich um eine längerfristige Verpflichtung handle.

"Auch wenn ich gerne mit Salzburg den Klassenerhalt geschafft hätte, ein Wechsel nach Freiburg ist sicher eine optimale Möglichkeit für meine sportliche Weiterentwicklung", betonte Ibertsberger, der bereits am Freitagnachmittag nach der sportmedizinischen Untersuchung in der Freiburger Universitäts-Klinik mit den Breisgauern trainierte.

"Wir sind froh, dass wir einen Spieler bekommen haben, der derart gut in unser Anforderungsprofil passt. Seine Stärken hat Ibertsberger als Außenspieler in der Vierer-Abwehrkette", sagte Freiburgs Trainerlegende Volker Finke.

Tobias Willi nach Salzburg
Salzburgs Team-Manager Peter Assion signalisierte, dass es beim Tabellenachten ernsthafte Überlegungen gebe, den Freiburger Publikumsliebling Tobias Willi auszuleihen. "Tobias ist ein Thema für uns. Wir sind in Gesprächen. Er kann sich auch durchaus vorstellen, bei uns zu spielen", sagte Assion.

Mit Ibertsberger stehen nun zwei Neururer-Spieler bei den Freiburgern unter Vertrag. Der Tiroler ist nämlich auch Manager des ehemaligen Tirol-Spielers Souleymane Sane aus dem Senegal. Neben Ibertsberger sind mit Martin Stranzl (VfB Stuttgart), Roman Wallner (Hannover 96) und Jürgen Macho (1. FC Kaiserslautern) derzeit noch drei weitere Österreicher in der deutschen Bundesliga engagiert. (apa)

7.1.2005 19:43