Machtwechsel in der Formel 1: Horner neuer Sportlicher Direktor von Red Bull
- Purnell und Pitchforth an der Teamspitze abgesetzt
- PLUS: Klien und Liuzzi unterschreiben Fahrervertrag
·Klien & Liuzzi unter-schreiben Vertrag!
Gleichberechtigt als Renn- und Testfahrer bei Red Bull
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Der Schotte unterschrieb einen Einjahres-Vertrag
·Red Bull präsentiert
Auto im Februar 2005
Neuer Bolide eine Weiter-entwicklung des Jaguar R5
·Formel 1-Kalender: 19 GP vorerst dabei
GP der Türkei in Kürtköy neu im WM-Programm
Österreichs Formel-1-Rennstall Red Bull Racing hat seit Freitag einen neuen "Teamchef": Der 31-jährige Brite Christian Horner, zuletzt erfolgreicher Boss des Formel-3000-Rennstalls Arden, wechselt in die Königsklasse des Motorsports und übernimmt die Position des Sportlichen Direktors bei Red Bull Racing.
Horner, der im Herbst auch als möglicher Käufer des Jordan-Teams ins Spiel gebracht worden war, wird Red Bull Racing gemeinsam mit einem neuen Technischen Direktor leiten, der in der kommenden Woche vorgestellt wird. Damit wurden Horners Landleute Tony Purnell und David Pitchforth, Teamchef und Teammanager von Jaguar Racing in der vergangenen Saison und in den vergangenen Wochen für Red Bull Racing tätig, wie erwartet noch vor Beginn der Testfahrten mit dem neuen Auto abgelöst.
Horners Arden-Team dominierte die FIA-Formel-3000-Meisterschaft 2004. Der Italiener Vitantonio Liuzzi, der neben dem Schotten David Coulthard und dem Vorarlberger Christian Klien zu den Red-Bull-Piloten für die WM 2005 zählt, gewann sieben von zehn Läufen und sicherte sich damit überlegen den Fahrertitel. Der zweite Arden-Pilot, der Niederländer Robert Doornbos, beendete das FIA-Championat auf Rang drei, womit Arden auch überlegen den Konstrukteurstitel in dieser Rennserie holte. (apa/red)
