Untersuchung gegen Di Canio: Wegen
"faschistischem Gruß" in Bedrängnis
- Ausgestreckter rechter Arm bei Torjubel im Rom-Derby
- Unterstützung des Faschismus gesetzlich verboten
·Serie A: Juventus baut Vorsprung aus
4:2 über Livorno, Milan nur 0:0, Inter mit Aufholjagd
Paolo Di Canio von Lazio Rom stehen harte Wochen bevor. Der italienische Fußballverband leitete eine Untersuchung gegen den Lazio-Kapitän ein, der am Donnerstag beim Stadtderby gegen AS Roma seine Anhänger angeblich mit einem faschistischen Gruß gefeiert hatte. Das Bild von Di Canios "römischen Gruß" wurde von allen großen italienischen Zeitungen veröffentlicht.
Der 36-jährige Routinier hatte nach seinem Tor des 1:0 vor den Lazio-Ultras seinen ausgestreckten rechten Arm gezeigt. Auf dem selben Arm hat Di Canio eine Tätowierung mit der Schrift "Dux" eingraviert. Di Canio droht eine längere Sperre. Unterstützung des Faschismus ist in Italien gesetzlich verboten.
Di Canios Geste wurde in römischen Fußballkreisen scharf kritisiert. "Mit seinem Verhalten hat Di Canio dem Image seines Klubs zutiefst geschadet, der eigentlich den Sieg auf dem Spielfeld vollkommen verdient hat", meinte Roma-Sportdirektor Franco Baldini. Der Spieler wies die Vorwürfe entschieden zurück. "Ich bin ein Profi und halte die Politik vom Stadion fern. Ich habe mein Tor gefeiert und meinen Arm ausgestreckt. Das ist keine politische Geste", so Di Canio. (apa)
Euro-Krise Spanien16:18
Spanien am AbgrundRettung einer maroden Großbank stößt Spanien tief in den Strudel der Euro-Krise
Steiermark19:54
Tödlicher TauchgangFrau fährt in einen Wasserkanal der Mur. Lenkerin wird nur noch tot geborgen.
EURO 2012 Deutschland19:32
EM ohne DraxlerLöw sortiert vier Spieler aus dem Teamkader aus. Auch Stürmer Cacau nur Zuseher.
