Moya war eine Nummer zu groß: Knowle unterliegt dem Spanier in Chennai 4:6, 6:7(4)
- Melzer bekommt es in 2. Adelaide-Runde mit Delic zu tun
Der spanische Topspieler Carlos Moya war Julian Knowle beim Tennisturnier in Chennai (380.000 Dollar) eine Nummer zu groß. Der Vorarlberger, der sich mit drei Siegen en suite durch die Qualifikation ins Hauptfeld gekämpft hatte, unterlag in der ersten Runde dem spanischen Titelverteidiger und topgesetzten Moya mit 4:6 und 6:7 (4). Jürgen Melzer, der in Adelaide mit einem Sieg in das neue Tennisjahr gestartet war, bekommt es in der zweiten Runde mit dem US-Amerikaner Amer Delic zu tun.
Delic bezwang in der ersten Runde des mit 420.000 Dollar dotierten Turniers den Australier Todd Reid mit 3:6,7:5,6:2. Der als Nummer acht gesetzte Melzer bezwang in der ersten Runde seinen Doppelpartner Tomas Berdych mit 6:4,4:6,6:3. Der 19-jährige Berdych hatte bei Olympia in Athen mit einem Sieg über Roger Federer aus der Schweiz sein großes Potenzial gezeigt.
Der Niederösterreicher hat bislang auf der ATP-Tour noch nie gegen den 22-jährigen gebürtigen Bosnier Delic gespielt. Im Doppel treffen Melzer/Berdych zum Auftakt auf Rick Leach/Brian MacPhie (USA).
Knowle mit respektabler Leitung gegen Moya
Knowle, der am Montag in der dritten Quali-Runde noch den als Nummer vier gesetzten Dänen Kristian Pless mit 6:4,6:7 (10),6:3 besiegt hatte, war in der ersten Hauptrunde Schluss. Gegen den Topfavoriten zeigte der ÖTV-Daviscupper eine durchaus gute Leistung, musste sich aber schließlich mit 4:6 und 6:7 (4) der Routine des spanischen Daviscup-Siegers geschlagen geben.
Knowle führte im zweiten Satz bereits mit 3:0 und brachte Moya mit einigen starken Returns in Verlegenheit. Am Ende hatte der Weltranglisten-Fünfte gegen die Nummer 257 des Entry Rankings aber im Tie Break mit 7:4 die Nase vorne. "Ein Sieg ist ein Sieg", meinte der erleichterte 28-Jährige nach seinem ersten Spiel seit dem Daviscup-Finalerfolg gegen die USA Anfang Dezember 2004 in Sevilla. Damals hatte Moya zwei Einzelpunkte (gegen Mardy Fish und Andy Roddick) zum 3:2-Triumph der Spanier beigesteuert. (apa/red)
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