Auch Stars helfennach Tsunami: Michael Schumacher will 7,5 Millionen Euro spenden
- Geld soll für Kindergärten & Schulen verwendet werden
- ZDF-Spendengala brachte über 38 Millionen Euro ein
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Katastrophe in Asien!
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Hilfsorganisationen
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KLICKEN: Tsunami riss ganz einfach alles mit
Die Spendengala "Wir wollen helfen" des öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehsenders ZDF hat bisher eine Summe von mehr als 38 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe in Asien erbracht. Bis zum Ende der Sendung am Dienstagabend hatten Privatpersonen, Prominente aber auch Unternehmen Spenden in Höhe von insgesamt 38.557.745 Millionen Euro angekündigt. Allein die Deutsche Bank gibt 10 Millionen Euro. Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher will für die Flutopfer in Asien 10 Millionen Dollar (7,48 Millionen Euro) spenden.
Deutsche-Bank-Vorstandsmitglied Tessen von Heydebreck sprach in der Spendengala von der Fassungslosigkeit angesichts der Katastrophe, die auch bei seiner Bank viele Mitarbeiter ergriffen habe. "Jeder war jenseits dessen, was er fassen konnte", sagte Von Heydebreck. Die Mitarbeiter selbst hätten fast eine Million Euro gespendet. Deutsche-Bank-Vorstandssprecher Josef Ackermann sei zufällig in Indien gewesen und "voller Eindrücke" zurückgekommen. Ackermann habe im Vorstand gesagt, "lasst uns in dieser Situation etwas Außergewöhnliches tun". Dann sei entschieden worden, 10 Millionen Euro zu spenden.
Schumachers Manager, Willy Weber, kündigte die Millionen-Spende in der Sendung telefonisch aus Mallorca an. Das Geld solle für Kindergärten und Schulen verwendet werden, sagte er.
Aber auch zahlreiche Privatpersonen spendeten Beträge in nahezu jeder Größenordnung bis hin zu einer Million Euro. Ein Ehepaar aus Norddeutschland, das ungenannt bleiben wollte, gab 500.000 Euro. Die Belegschaft des in die Krise geratenen Autoherstellers Opel hat 100.000 Euro gesammelt. Von einer Kleingartenanlage im ostdeutschen Erfurt bis zu Schulklassen hatten überall Sammlungen stattgefunden.
Zu einer besonderen Spendenaktion riefen die Deutsche Post Worldnet und das Internet-Auktionshaus Ebay auf. Danach soll jeder zu Hause nach Gegenständen schauen, die er nicht braucht oder mag. Sollten diese Dinge auch noch etwas wert sein, können sie als Paket verpackt kostenlos und mit der Aufschrift "Wir wollen helfen" versehen, in den Postfilialen abgegeben werden. Die Gegenstände werden dann bei Ebay an den Meistbietenden versteigert. Die Summe kommt auf ein Postsammelkonto, auf das die Deutsche Post Worldnet als Startkapital bereits eine Million Euro eingezahlt hat.
(apa/red)
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