Nach Tsunami: Strasser ein paar Wochen ehrenamtlicher Katastrophenkoordinator
- Ex-Minister: "Dafür sorgen, dass die Hoffnung lebt"
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"Für ein paar Wochen" möchte Ex-Innenminister Ernst Strasser ehrenamtlich als Katastrophenkoordinator für die Organisation der Hilfslieferungen und -projekte nach der Flutkatastrophe in Asien tätig sein. Er habe Bundeskanzler Wolfgang Schüssel dieses Angebot gemacht. "Ich verwende einen Teil meiner Freizeit, um zu helfen - so lange das gewünscht wird", so Strasser am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Krems.
Er betonte, es handle sich dabei keineswegs um ein politisches Signal: "Ich habe mit meiner Frau viele dieser Länder besucht und kenne zahlreiche der nun völlig zerstörten Küstenabschnitte. Ich möchte dafür sorgen, dass die Hoffnung lebt - und einen Beitrag leisten, wie viele andere Österreicher auch." Strasser, Präsident des NÖ Hilfswerkes, sieht sich in seiner neuen Funktion vorrangig als Koordinator. Es gehe um das Zusammenführen von Organisationen, "die es gut meinen".
Strasser kann sich vorstellen, Institutionen, Bundesländer oder Städte bei Patenschaften für Schulen, Waisenhäuser oder Kinderdörfer zu unterstützen. "Österreich ist ein reiches Land", lobte Strasser die Hilfsbereitschaft nach dem verheerenden Tsunami, der in etlichen Ländern Asiens wahrscheinlich mehr als 170.000 Menschenleben gekostet hat.
Im Rahmen des Medientermins spendete das Hilfswerk Krems 3.000 Euro für die Aktion "Nachbar in Not". Strasser: "Das ist Geld für die Soforthilfe für jene Menschen, die alles verloren haben." (apa/red)
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