Militärische Unterstützung: Bundes-
heersoldaten in Sri Lanka angekommen!
- Ein erstes Erkundungsteam ist bereits unterwegs
- Aufbau von Anlagen für die Trinkwasseraufbereitung
·488 Österreicher noch immer vermisst
Zahl reduziert - Gedenken am Freitag im Parlament
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Thailändische Regierung gibt Auskunft über Urlauber
·Sri Lanka: Hotlines und Website
Infos für Angehörige über Touristen
·Außenministerium bittet um Mithilfe
Notruf-Hotlines: 0501-150- 4411 und 0800-222-666
·Mehr als 100 Tote: Trauriger Rekord
Bei keinem anderen Unfall mehr Österreicher tot
·Überblick: Anzahl getöteter Ausländer
Offizielle Angaben aus den Heimatländern der Opfer
·Tsunami: Hoffnung in Asien schwindet!
Suche nach Überlebenden wird vielerorts eingestellt
·Identifizierung der Leichen schwierig
Internationale Teams kooperieren bei der Arbeit
·So erlebten Augen- zeugen die Todesflut
KLICKEN: Tsunami riss ganz einfach alles mit
Trinkwasser wird nach der Flutkatastrophe in Sri Lanka dringend benötigt. Bei der Versorgung der Notleidenden auf Sri Lanka mit dem kostbaren Nass unterstützt ein Team des Bundesheeres die lokalen Behörden. Die Spezialisten werden in dem vom Tsunami schwer getroffenen Gebiet um die Stadt Galle Trinkwasseraufbereitungsanlagen aufbauen. "Wir sind gut in Colombo gelandet, ein erstes Erkundungsteam ist auf dem Weg in den Süden", berichtete Mag. Norbert Schartner vom Verteidigungsministerium.
Unter der Kommandantur von Oberstleutnant Reinhard Bacher ist die AFDRU-Einheit (Austrian Forces Disaster Relief Unit) nach Sri Lanka geflogen. Während der Großteil der Mannschaft am Flughafen auf die Ankunft einer Frachtmaschine vom Typ Iljuschin 76 wartete, mit der gegen 17.00 Uhr Ortszeit das Material nach Galle gebracht werden sollte, hatte sich die Vorhut mit einem Fahrzeug auf den Weg gemacht. Darunter waren Fachleute für Trinkwasseraufbereitung und Minensuche.
Insgesamt will das Bundesheer vier Anlagen installieren. "Ein eingespieltes Team schafft den Aufbau - je nach Beschaffenheit des Bodens - in etwa 1,5 bis zwei Stunden. Dann dauert es noch etwa zwei Stunden, bis man das Wasser trinken kann", erklärte Schartner. Die Truppe hofft, dass sich ein zwölf bis 15 Kilometer von Galle entfernter angeblicher Süßwassersee für die Trinkwasseraufbereitung eignet.
Erst kurz in Colombo, zog Schartner eine positive erste Zwischenbilanz, was die Organisation betrifft. "Bisher funktioniert alles gut. Es waren ja schon Österreicher vor uns da, die entsprechende Vorbereitungen getroffen und den Kontakt zu den Behörden hergestellt haben." (apa/red)
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