Wegen zerstörten Gebieten im Westen: Tourismus an Ostküste Thailands boomt
- Die Urlauber weichen jetzt in unversehrte Orte aus
- Aus Platzmangel übernachten jetzt viele in Zelten
Wegen der zerstörten Urlauberparadiese an der thailändischen Westküste boomt jetzt der Tourismus an der Ostküste sowie im Norden des Königreichs. Zahlreiche Touristen wichen auf die Inseln im Golf von Thailand und in die Ferienzentren der Ostküste aus, teilte der Leiter des Fremdenverkehrsverbands, Chidchai Sakornbodee, am Montag in Bangkok mit.
Unter ihnen seien auch Urlauber, die nach der Flutkatastrophe in Phuket, Phang Nga und Krabi ihre Ferien in Thailand fortsetzen wollten.
Nach Angaben der Zeitung "Bangkok Post" kommen derzeit allein zwischen 30.000 und 35.000 Touristen täglich auf die Insel Samui vor der Ostküste des Landes; die Hotelbetten reichten jedoch nur für 13.000 Urlauber. Viele übernachteten deshalb in Zelten oder am Strand. Unerwartet großen Zulauf verzeichneten auch die Küstenregion um Pattaya südöstlich von Bangkok und die Stadt Chiang Mai im Norden.
Allein in Thailand starben nach den Flutwellen am 26. Dezember letzten Angaben zufolge mehr als 5.000 Menschen, tausende weitere werden noch vermisst. (apa)
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