Halb verbrannte Frauenleiche an A2 bei Graz: Die Identität ist weiter ungeklärt
- Noch keine brauchbaren Hinweise aus der Bevölkerung
- Fahndung wird vermutlich europaweit ausgedehnt
Die Identität jener jungen Frau, die Sonntagvormittag auf der Südautobahn (A2) in der Nähe von Graz unter einer Autobahnbrücke gefunden wurde, bleibt weiterhin ungeklärt. Es gab bisher auch keine Hinweise aus der Bevölkerung, die die Exekutive auf eine Spur gebracht hätten. "Wenn die österreichweite Fahndung nichts bringt, werden wir sie europaweit ausdehnen", erklärte der ermittelnde Kriminalbeamte des Landesgendarmeriekommandos, Anton Kiesl, am Dienstag.
Die Tote war am Sonntag von ihrem Mörder auf der A2 im Gemeindegebiet von Pirka im Bezirk Graz-Umgebung unweit des Pannenstreifen abgelegt worden. Zuvor hatte der Unbekannte die etwa 20 Jahre alte Frau mit mindestens fünf Schlägen auf den Kopf getötet. "Vermutlich war bei der Kraftaufwendung bereits der zweite Schlag tödlich", so Kiesl. Auch über das Motiv herrscht weiterhin Rätselraten - vom Mord aus Eifersucht bis hin zum Menschenhandel sei alles möglich, so die aktuelle Einschätzung. (apa/red)
