Warnstufe 3 in weiten Teilen Österreichs: Lawinengefahr durch Sturm und Schneefall
- Gefährdung vor allem in den Nordalpen und den Tauern
- Schon ein einzelnen Skifahrer kann Schneebrett lösen
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Mann geriet in Lawine und starb an den Folgen
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Die Prognosen für heute und die nächsten Tage
In Salzburg, Tirol und Vorarlberg hat am Dreikönigstag weiter "erhebliche" Lawinengefahr, Stufe "3" der fünfteiligen Gefahrenskala, bestanden. Die Experten warnten vor Festigkeitsverlust des Schnees durch Regen und warme Temperaturen.
Oberhalb von etwa 1.900 Metern sei das Risiko als erheblich, darunter als mäßig einzustufen. Bei intensiverem Regen könne die Gefahr allerdings auch in tieferen Lagen rasch auf erheblich ansteigen.
"Schneebrettauslösungen sind immer noch durch einzelne Wintersportler möglich", sagte Andreas Pecl vom Landeswarndienst Vorarlberg. Durch Sturm und Schneefall bilden sich am Donnerstag neue Schneebretter, die die Gefährdung durch Lawinen weiter ansteigen lassen. Am Freitag gibt es eine rasche, starke Erwärmung, und so bleibt die Gefährdung durch Schneebrettlawinen weiter aufrecht.
Am Dienstag und Mittwoch gingen in Vorarlberg insgesamt vier Lawinen ab, drei davon im Gemeindegebiet von Lech. Dabei wurde jeweils eine Person von den Schneemassen mitgerissen. Die drei Wintersportler hatten aber Glück, sie blieben alle unverletzt. Mit einem Knochenbruch musste hingegen ein 31-jähriger Deutscher ins Spital eingeliefert werden, nachdem er am Dienstag in Riezlern unter ein Schneebrett geraten war.(apa/red)
