Samstag, 8. Jänner 2005

Wie erwartet: Rückreiseverkehr zum Ferienende führt zu kilometerlangen Staus

  • Vor allem Transitrouten in Westösterreich überlastet
  • PLUS: Die wichtigsten Staustrecken hier im Überblick

Wie von ÖAMTC und ARBÖ prognostiziert, kam es am Samstagvormittag auf den Transitrouten in Westösterreich zu kilometerlangen Staus. Die Gründe waren Ferienende und Tagesskifahrer. Hauptbetroffen war wieder einmal die Tauern Autobahn (A10) in Salzburg.

Nachdem schon in den Morgenstunden dichter Kolonnenverkehr zu verzeichnen war, meldete ein ÖAMTC-Pannenfahrer um 9.00 Uhr bereits vier Kilometer Stau vor der Baustelle im Hiefler- und Ofernauertunnel. Rund 30 Minuten später wurde die A10 in diesem Bereich gesperrt, nachdem ein defekter Bus im Tunnel liegen geblieben war.

Weitere Schwerpunkte waren in Vorarlberg die Rheintal Autobahn (A 14) vor dem Pfändertunnel Richtung Deutschland und im Bereich der Zufahrt ins Montafon. In Tirol kamen die Autofahrer auf der Fernpassstraße (B 179) im gesamten Verlauf zwischen Nassereith und Füssen in Bayern in beiden Richtungen zeitweise nur im Schritttempo weiter; vor dem Grenztunnel Füssen konnte Richtung Deutschland nur mehr blockweise abgefertigt werden. Auch auf der Eiberg-Straße (B173) standen die Kolonnen immer wieder still.

"Aus Bayern werden derzeit zwar nur kurze Staus gemeldet. Das wird sich erfahrungsgemäß allerdings rasch ändern", berichtete ein Mitarbeiter vom ARBÖ-Informationsdienst am Vormittag.

Am Grenzübergang Nickelsdorf mussten sich laut ÖAMTC die Leute bis zu sechs Stunden bei der Einreise nach Österreich gedulden. Dem ARBÖ zufolge "durften" Bus-Insassen sogar bis zu elf Stunden ausharren. In Heiligenkreuz und Kittsee betrug die Wartezeit bis zu eineinhalb Stunden. (apa/red)

8.1.2005 13:40