Innenministerin Prokop im "profil"-Interview: "Stehe fast links von der SPÖ"
- Niederösterreicherin verteidigt christlich-soziale Werte
- Forderung an Kollegen: "Nicht nur nieder machen"
·Prokop hat einige berühmte Verwandte
Der Prokop-Sykora-Clan: sportbegeistert & gebildet
·KLICKEN: Frauen- anteil in Regierung
Mit Prokop erstmals Drittel der Mannschaft weiblich
·MEINUNG POSTEN zu Spaltung der FPÖ!
Was sagen Sie: Wie geht's mit Freiheitlichen weiter?
·Liese Prokop: Vom Sport in die Politik
Frühere Top-Athletin zählt zu ersten Quereinsteigern
In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" bezeichnet sich Innenministerin Liese Prokop als Christlich-Soziale, die "manchmal fast links von der SPÖ" stehe. Prokop hatte in der Vergangenheit kein Hehl daraus gemacht, dass sie mit der schwarz-blauen Koalition nicht glücklich ist. Jetzt gelte es, das Beste daraus zu machen, so Prokop gegenüber "profil": "Ich bin immer bereit in einem guten Team mitzuarbeiten. Ich werde aber nicht meine Gesinnung und meine Haltung über Bord werfen."
In der innerhalb der ÖVP immer wieder zur Diskussion gestellten Fristenlösung bezieht Prokop klar Position. Sie sei gegen "jede Kriminalisierung", außerdem "für möglichst große Hilfe und Entscheidungsfreiheit der Frau". Zur Frage "Gott in der Verfassung" erklärte Prokop: "Wir sind das christliche Abendland, und eine Weltanschauung, die dem entspricht, würde ich gerne in der Verfassung sehen."
Angesichts der grassierenden Politikverdrossenheit unter Jugendlichen appelliert Prokop an ihre Kollegen, verstärkt den Konsens zu suchen: Es bringe nichts, "andere nieder zu machen. Das müssen sich Politiker ins Stammbuch schreiben."
Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von "profil"!
