Vignetten, höhere Strafen, 0,5 Promille: 2005 ändert sich viel auf Europas Straßen
- Handy am Steuer kann in Portugal 600 Euro kosten
- Rumänien und Bulgarien führen Vignettenpflicht ein

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Ab dem Jahr 2005 gelten in zahlreichen europäischen Ländern neue Bestimmungen, die PKW-Lenker kennen sollten. In Portugal drohen höhere Geldstrafen, die Schweiz führt die 0,5 Promille-Grenze ein und in Rumänien und Bulgarien werden ab sofort Vignetten benötigt.
In Portugal gibt es ab Jänner eine Warnwesten-Pflicht. Wer die Mitführpflicht nicht beachtet, muss mit Strafen zwischen 60 und 300 Euro rechnen. Portugal hat im Zuge der Straßenverkehrsgesetz-Reform den Strafrahmen bei Verkehrsvergehen deutlich erhöht, z.B. sind für Telefonieren am Steuer statt bisher 25 Euro nun 120 bis 600 Euro fällig.
Vignetten-Pflicht
Für Rumänien und Bulgarien müssen ab 1. Jänner nach den jeweiligen Grenzübergängen Vignetten für die Benutzung der Straßennetze gekauft werden. In der ungarischen Hauptstadt Budapest wird in den ab Jänner auch ausgeweiteten gebührenpflichtigen Parkzonen das Abstellen des Autos teurer. Eine Stunde beträgt voraussichtlich drei Euro. Auch die Vignettenpreise sind um 15 Prozent gestiegen.
Änderungen bei der Vignette
In der Slowakei gibt es ab dem nächsten Jahr Änderungen bei der Vignette. Autofahrer können künftig zwischen Sieben-Tages-, Monats- und Jahres-Vignetten wählen. Änderungen in Tschechien betreffen ab dem kommenden Jahr ebenfalls die Vignette. Die Monats-Vignette wird von einer Zwei-Monats-Vignette abgelöst (11,3 Euro für Pkw).
0,5 Promille in der Schweiz
In der Schweiz gilt für Autofahrer ab 1. Jänner 2005 die 0,5-Promille-Grenze, bisher lag die Grenze für Alkohol im Straßenverkehr bei 0,8 Promille. (apa/red)
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