Dienstag, 28. Dezember 2004

Probleme mit den Sitzheizungen: BMW muss rund 75. 000 Fahrzeuge zurückrufen

  • Im Extremfall Verbrennungen nicht ausgeschlossen
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Der Münchener Autobauer BMW ruft weltweit mehr als 75.000 Fahrzeuge seiner Baureihen 5er und 7er wegen Problemen mit der Sitzheizung zurück. Bei Qualitätsuntersuchungen sei festgestellt worden, dass Heizungsmatten in den Vordersitzen durch mechanische Beanspruchung beschädigt werden könnten, sagte ein Konzernsprecher am Dienstag in München.

Hierdurch könne es auch zu Schäden an der Polsterung kommen. Im Extremfall seien darüber hinaus Verletzungen der Insassen, etwa leichte Verbrennungen, nicht gänzlich auszuschließen. Hierzu sei es bislang jedoch nicht gekommen. "Wir rechnen mit Kosten für diese Aktion von etwa 16 Mio. Euro." Dem Sprecher zufolge sind weltweit etwa 69.750 Fahrzeuge der 5er-Baureihe betroffen. Hinzu kämen weitere 5.550 7er-Modelle, hieß es

Über 1.000 Pkw in Österreich betroffen
In Österreich sind 1.078 Fahrzeuge der Baureihe 5er und 7er von der Rückrufaktion des bayerischen Autobauers BMW betroffen. Das sagte eine Sprecherin von BMW Austria.

In Österreich seien die Fahrzeugbesitzer Anfang Dezember verständigt worden, so die Sprecherin von BMW Austria. Laut ihren Angaben sind nur jene BMW 5er und 7er von der jetzigen Rückrufaktion betroffen, die in der Zeit vom 26. Februar 2003 bis 9. Juni 2004 gebaut wurden und über die Sonderausstattung einer Sitzheizung verfügen. (apa)

28.12.2004 13:13