Reise-Stopp in Krisenzone verlängert: Verkehrsbüro startet mit aktiver Hilfe
- Bis Ende Jänner keine TUI-Reisen in Erdbeben-Gebiet
- Verkehrsbüro sammelt Spenden für eigenen Hilfsfonds

·Schwerer Schlag für die Touristiker
Erdbeben trifft wichtige Wirtschaftssektoren
·Auch Europa von Beben bedroht
Türkei, Griechenland und Italien sind gefährdet
·Gratis-Storno für Reisen in Krisenzone
ÖAMTC: Die Gefahr war nicht vorherzusehen
Der deutsche Reiseveranstalter TUI verlängert seinen Reise-Stopp Richtung der Krisengebiete Sri Lanka und Phuket noch einmal um zwei Wochen bis zum 31. Jänner 2005. Auch Urlauber aus Österreich, die für diesen Zeitraum eine Reise dorthin gebucht haben, können kostenlos umbuchen oder ihr Geld zurückverlangen.
Das Verkehrsbüro startet aktive Hilfsaktionen.
Für die Malediven bleiben wie bisher alle Reisen bis 31. Dezember abgesagt, teilte die TUI Austria mit. Betroffene österreichische TUI-Kunden erhalten unter der Telefonnummer 01/98142-140 Auskunft.
Zahlreiche Absagen
Auch zahlreiche andere Veranstalter haben ihre Flüge in die Krisengebiete ausgesetzt. Die deutschen Reiseveranstalter Dertour und Meier's Weltreisen bieten etwa bis 31. Oktober 2005 keine Reisen mehr in die besonders schwer betroffene Region Khao Lak an.
Direkt-Hilfsaktionen
Der Verkehrsbüro-Konzern sieht sich zu einer großen Direkt-Hilfsaktion veranlasst: Zusätzlich zu den privaten Spenden von Mitarbeitern, Vorstand und Betriebsrat wird ab sofort bei jeder Buchung einer Pauschalreise - vorerst bis zum 31. Jänner 2005 - in allen Verkehrsbüro-, Landesreisebüro- und RUEFA-Filialen ein Fixbetrag von 3 Euro an den Verkehrsbüro-Hilfsfonds zugewiesen - egal um welches Reiseziel oder um welchen Reiseveranstalter es sich dabei handelt. Ebenso werden sich Verkehrsbüro Gastronomie und die Austria Trend Hotels an diesem Fonds beteiligen.
AUA-Rückflüge
Die Austrian Airlines fliegt seit Montag mehrmals täglich ins Krisengebiet um Urlauber wieder heim zu bringen.
So sind die rund 200 Urlauber der Rewe Pauschaltouristik - ITS Billa Reisen und Jahn Reisen Österreich, die sich zur Zeit der Katastrophe im Krisengebiet befanden, laut Angaben des Reiseveranstalters bereits zurück gereist. (apa/red)
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