Feuerwerk gehört zu Silvester wie Sekt oder Pummerin: Trend zu Qualität merkbar
- Finger weg von Silvesterkrachern der Marke "Eigenbau"
- PLUS: Tipps für ein gelungenes Silvesterfeuerwerk

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Feuerwerk gehört, zum Leidwesen der Tiere und vieler Mitmenschen, für manche Leute zu Silvester wie der Donauwalzer, Sekt oder die Pummerin. Beim Umgang mit pyrotechnischem Material ist Vorsicht oberstes Gebot. Außerdem sollte auf das Ruhebedürfnis der Mitbürger, insbesondere alter und kranker Menschen, Rücksicht genommen werden; und die geltenden Verbote müssen beachtet werden.
Was ist nun zu beachten, wenn man sich den Luxus pyrotechnischer Spielerei gönnt? Vor allem, dass auf jedem Feuerwerkskörper eine deutschsprachige Bedienungsanleitung zu finden ist. Die Angaben des Herstellers sollten genau studiert und auch befolgt werden.
Warnung vor Eigenbauten
Fast alle der Verletzungen - zumeist Knalltraumata - durch Feuerwerkskörper in Österreich sind auf "Eigenbauten" oder groben Missbrauch zurückzuführen. Vor derartigen Manipulationen kann nicht genug gewarnt werden. Für das Abbrennen sollte eine freie und ebene Fläche mit einem Durchmesser von mindestens zehn Metern vorhanden sein. Als Abschussrampe eignet sich für kleinere Feuerwerkskörper eine eingegrabene Flasche oder ein Rohr im Boden.
Verwendung pyrotechnischer Artikel im Ortsgebiet verboten
Laut den Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes ist die Verwendung von pyrotechnischen Artikeln innerhalb des Ortsgebietes grundsätzlich verboten. Komischerweise hält sich nur niemand daran, anderenfalls gäbe es in Wien kein Feuerwerk. Besonders strenge Verbotsbestimmungen gelten für den Nahbereich von Einrichtungen, in denen sich überwiegend alte, kranke oder sonst ruhebedürftige Menschen aufhalten, wie z.B. in Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen.
Trend zu Qualitätsraketen
"Der Trend geht eindeutig hin zu Qualitätsraketen." So beurteilte ein Fachhändler das Kaufverhalten seiner Kunden. "Viele kaufen lieber weniger, dafür aber schönere und größere Raketen." Im Schnitt gibt jeder Kunde rund 50 Euro aus. (APA/red)
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