Dienstag, 28. Dezember 2004

Der Handschlag gilt: Zellhofer verlängerte bis Sommer 2007 als Pasching-Trainer

  • Vertrag enthält eine Ausstiegsklausel zu Saisonende
  • Erfolgstrainer stand auf Wunschliste von Toni Polster

Georg Zellhofer hat seinen Vertrag beim FC Superfund Pasching per Handschlag mit Vereinspräsident Franz Grad um zwei Jahre bis 31. Mai 2007 verlängert. Allerdings wurde dem Erfolgstrainer, der den Linzer Vorstadtklub im Herbst nur zwei Punkte hinter Leader Rapid auf Rang drei geführt hatte, für Saisonende eine Ausstiegsklausel zugesichert. Nicht zuletzt deshalb war Zellhofer auch bei der Wiener Austria im Gespräch.

"Die Zusage vom Präsidenten steht, dass ich frei bin, wenn es ein lukratives Angebot aus dem Ausland oder eines österreichischen Spitzenklubs gibt", bestätigte der 44-Jährige. "Mir werden hier sicherlich keine Steine in den Weg gelegt, sollte Real Madrid bei mir anfragen", so Zellhofer, der den Zeitpunkt eines möglichen Wechsels offen ließ.

Erstes Interesse am Paschinger Sportchef hatte Vizemeister Austria Magna bekundet. Neo-Generalmanager Toni Polster hatte von Klub-Boss Grad die Erlaubnis zur Kontaktaufnahme mit Zellhofer, der die Paschinger von der zweiten Landesliga bis in die höchste österreichische Spielklasse geführt hatte, erbeten. "Dazu will ich nichts sagen", gab sich Zellhofer bedeckt, bestätigte zwar den Kontakt mit Polster, doch gab es laut seinen Angaben kein dezidiertes Austria-Angebot.

"Das war eine ganz normale Anfrage", so der Oberösterreicher, der der Austria eine "sehr korrekte Vorgehensweise" attestierte. "Alles Weitere hängt nicht von mir, sondern von der Austria ab", spielte der frühere Bundesliga-Kicker den Ball weiter. (apa/red)

28.12.2004 18:15