Qualifikation in Oberstdorf: Liegl und Kofler nicht fürs erste Springen qualifiziert
- Vorjahrssieger Pettersen und Zonta müssen zuschauen
- Favorit Ahonen legt Bestweite hin, Morgenstern stark
·Vor Auftakt: ÖSV-Team ist optimistisch
Geht es nach Morgenstern ist Ahonen "bald fällig"
·Ahonen siegt zum Auftakt in Oberstdorf
Martin Höllwarth als bester Österreicher auf Rang fünf
·Hannawald kehrte in Oberstdorf zurück
Ex-Gesamtsieger war aber nur als Zuschauer dabei
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Ahonen vorne, Österreich im Nationencup Spitze
Nach zwei Neustarts wegen wechselnder Windbedingungen wurde die Qualifikation für das erste Flutlicht-Springen der Tournee-Geschichte doch noch durchgebracht. Mit Florian Liegl und Andreas Kofler schafften zwei der acht Österreicher am Dienstagabend in Oberstdorf nicht den nötigen Platz unter den Top 50. Sie müssen damit am Mittwoch (16:30 Uhr) ebenso zuschauen wie Tournee-Titelverteidiger Sigurd Pettersen (62.) und der Vorjahrs-Gesamtdritte Peter Zonta (55.).
Janne Ahonen wurde vorerst seiner Favoritenrolle gerecht und landete als Weitester bei 135 Metern. Und das, obwohl vor den besten vier Springern im Weltcup der Anlauf um zwei Luken verkürzt wurde, darum wurden Ahonen, Roar Ljökelsöy, Jakub Janda und auch Martin Höllwarth, der im Vergleich zu diesem Trio mit 123 Metern etwas abfiel, dem restlichen Feld auch vorgereiht. Mitfavorit Adam Malysz hat als einziger der Top 15 im Weltcup auf ein Antreten in der Qualifikation verzichtet. Für die größten Weite der ÖSV-Adler sorgte Thomas Morgenstern mit 132 Metern.
"Es war heute brutal wechselhaft, aber es hat alle Nationen gleich getroffen. Liegl und Kofler sind aber auch nicht so gut gesprungen und haben sich auf die Bedingungen nicht schnell genug eingestellt", meinte Cheftrainer Alex Pointner. Den stärksten Eindruck seiner Equipe hat Morgenstern hinterlassen. "Er kann ganz vorne dabei sein. Auch der Hölli hat sich von Sprung zu Sprung gesteigert." Bei Widhölzl wird es hingegen noch Videoanalysen geben. "Das müssen wir uns anschauen, er hatte auch Schwierigkeiten, im Anlauf die Balance zu halten."
Ganz stark schätzt Pointner neben Ahonen auch Adam Malysz ein, der nach seinen guten Trainingsleistungen auf ein Antreten in der Qualifikation verzichtete. Damit kommt es im ersten Durchgang zum Duell Ahonen-Malysz, wobei ja die fünf besten Verlierer dieser Duelle ohnehin in das Finale der besten 30 einziehen.
Die Paarungen für den K.o.-Durchgang (mit fünf Lucky Losern) der Österreicher:
Andreas Goldberger - Daiki Ito (JPN)
Martin Höllwarth - Kazuya Yoshioka (JPN)
Thomas Morgenstern - Balthasar Schneider
Wolfgang Loitzl - Henning Stensrud (NOR)
Andreas Widhölzl - Kai Bracht (GER)
u.a. Janne Ahonen (FIN) - Adam Malysz (POL)
| Wichtigste Quali-Ergebnisse: | |||
| 1. | Janne Ahonen | FIN | 143,0 Punkte (135,0 m) |
| 2. | Roar Ljökelsöy | NOR | 139,5 (132,5) |
| 3. | Jakub Janda | CZE | 137,2 (131,5) |
| 4. | Martin Höllwarth | AUT | 121,4 (123,0) |
| 5. | Daiki Ito | JPN | 134,3 (133,5) |
| 6. | Matti Hautamäki | FIN | 133,5 (132,5) |
| 7. | Thomas Morgenstern | AUT | 130,6 (132,0) |
| 8. | Akira Higashi | JPN | 128,6 (127,0) |
| 19. | Wolfgang Loitzl | 119,4 (123,0) | |
| 21. | Andreas Widhölzl | 114,4 (120,5) | |
| 44. | Balthasar Schneider | 103,4 (115,5) | |
| 46. | Andreas Goldberger | 102,6 (114,5) | |
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