Freistoß-Weltmeisterschaft: Türke Yildirim trifft am besten - Zinedine Zidane im Pech
- Heerenveen-Stürmer siegt auf Urlaubsinsel Marbella
- Carlos, Ronaldinho und Beckham sagten Teilnahme ab
Der türkische Stürmer Ugur Yildirim ist als bester Freistoßschütze der Welt gekrönt worden. Bei der ersten WM der "Meister des ruhenden Balls" im südspanischen Marbella kam der Profi vom niederländischen Verein SC Heerenveen am Donnerstagabend auf 25 Punkte und stach damit den großen Favoriten Zinedine Zidane aus.
Der französische Superstar von Real Madrid (9 Punkte) brauchte 20 Versuche, um ein Tor zu erzielen, traf aber immerhin auch zwei Mal den Pfosten. Platz zwei belegte der bei Shanghai Zhonguan spielende Chinese Shen Si (20 Punkte), gefolgt von dem Spanier Benjamin von Betis Sevilla (12 Punkte). Sieger Yildirim wurde mit einem Luxusauto belohnt.
Bei der Freistoß-WM ging es darum, aus drei Entfernungen - 18, 21 und 25 Meter - zu treffen. Spanische Amateurfußballer bildeten eine vier bis fünf Mann starke Mauer. Im Tor standen unter anderem Luciano da Silva (Antwerpen) und der spanische Nationalkeeper Santiago Canizares. Das Ergebnis ist allerdings wenig repräsentativ: Freistoß- Asse wie Roberto Carlos, Ronaldinho oder David Beckham hatten die Einladung in den Badeort ausgeschlagen.
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