Berlusconi tritt als Milan-Präsident zurück:
Keine Chef-Funktion für Regierungs-Boss
- Rücktritt durch Inkrafttreten neuer Anti-Trust-Regeln
- Adriano Galliani könnte zur Nummer eins aufrücken
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Der italienische Regierungschef und TV-Tycoon Silvio Berlusconi ist als Präsident des AC Milan zurückgetreten. Der Rücktritt Berlusconis wurde mit dem Inkrafttreten neuer Anti-Trust-Regeln begründet, denen zufolge ein Regierungschef keine aktive Führungspositionen an der Spitze von Unternehmen und Gesellschaften besetzen kann.
In Kreisen des AC Milan wurde ausgeschlossen, dass Berlusconis ältester Sohn Piersilvio die Leitung des Traditionsklubs übernehmen könnte. Berlusconis Posten werde vorerst vakant bleiben, hieß es.
Der Vize-Klubchef, Adriano Galliani, könnte nun zur Nummer eins des Klubs aufrücken. Berlusconi war seit März 1986 Präsident des norditalienischen Spitzenklubs. (apa)
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