Rückblick 2004: Elfriede Jelinek erhält als erste Österreicherin Literatur-Nobelpreis
- Autorin konnte nicht an offizieller Zeremonie teilnehmen
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Die Schriftstellerin Elfriede Jelinek bekam am 7. Oktober 2004 als erste österreichische Autorin den mit 10 Millionen Kronen (1,1 Millionen Euro) dotierten Nobelpreis für Literatur. Sie erhielt die Auszeichnung für "den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen".
Bei der offiziellen Zeremonie in Stockholm im Dezember war Jelinek nicht erschienen. Eine psychische Erkrankung mache es ihr unmöglich, an derlei öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen, hatte sich Jelinek entschuldigt. Ihre voraufgezeichnete Rede wurde per Leinwand eingespielt. (apa/red)
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