Neues Gesetz für Ausländer: Spanien
"legalisiert" 800.000 illegale Zuwanderer
- Aufenthaltsgenehmigung bei gültigem Arbeitsvertrag
·"Keine Gefahr für Institution der Ehe"
Spanien verabschiedet umstrittenes Homo-Gesetz
Spanien hat den Weg für die "Legalisierung" von rund 800.000 illegalen Zuwanderern freigemacht. Die Madrider Regierung verabschiedete am Donnerstag eine Sonderregelung, nach der illegal in Spanien lebende Ausländer Aufenthaltsgenehmigungen erhalten können. Dies gilt allerdings nur für jene Immigranten, die gültige Arbeitsverträge vorweisen können.
Die Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Zapatero will mit der Regelung die Schattenwirtschaft eindämmen. Außerdem will sie verhindern, dass Unternehmer die unsichere Rechtslage der "Illegalen" ausnutzen und diese mit Hungerlöhnen abspeisen.
Experten gehen davon aus, dass etwa 800.000 Ausländer, überwiegend aus Lateinamerika und Marokko, von der Sonderregelung profitieren werden. (apa)
