Absolute Verschiegenheit: Walisische Frau nahm ihren Lottogewinn ins Grab mit
- Erzählte bis zu ihrem Tod niemand von ihrem Reichtum
- Verwandten bleibt nichts, ganzes Geld gespendet
Bei der Beerdigung einer Britin hat sich zur Überraschung der Familie herausgestellt, dass die Verstorbene Lottomillionärin war. Wie die "Times" am Donnerstag berichtete, hatte Gail German aus dem walisischen Dorf Catsash vor drei Jahren umgerechnet 1,5 Millionen Euro im Lotto gewonnen. Sie erzählte jedoch niemandem etwas davon und lebte weiter so bescheiden und zurückgezogen wie zuvor. Allerdings ließ sie sich frühpensionieren.
Erst als sie nun im Alter von 53 Jahren an Krebs starb, erfuhr die Familie von dem Vermögen: Während der Trauerfeier wurde eine Erklärung verlesen, in der die unverheiratete Frau die Hinterbliebenen über ihren Gewinn informierte und ihnen gleichzeitig mitteilte, dass sie alles für gute Zwecke gespendet hatte. Der Verkauf ihres Hauses soll Kinderhospizen zugute kommen. Angehörige und Nachbarn zeigten sich gleichermaßen erstaunt. Ihre direkt gegenüber wohnende Tante Joan Richards (72) sagte: "Ich habe von all dem nichts gewusst."
(apa)
