Flutkatastrophe in Asien: Mehr als 100 tote Österreicher sind trauriger Rekord
- Bei keinem anderen Unglück mehr Opfer zu beklagen
- Höchststand bisher mit 96 Toten: Lauda Air-Absturz 1991
Die Flutkatastrophe in Südostasien ist auch für Österreich eines der größten Unglücke in der Nachkriegszeit. Bei keinem Einzelereignis seit 1945 haben mehr Österreicherinnen und Österreicher den Tod gefunden. Der bisher tragischste Unfall hatte sich am 26. Mai 1991 - ebenfalls in Thailand - ereignet: Beim Absturz der Boeing 767-300 "Mozart" der Lauda Air starben 223 Menschen, darunter 96 Österreicher.
155 Opfer mussten am 11. November 2000 beim Brand der Standseilbahn auf das Kitzsteinhorn in Salzburg verzeichnet werden. Unter den Opfern hatten sich 92 Österreicher befunden.
Im Gebirgsland Österreich sorgen auch Lawinenabgänge immer wieder für Katastrophen. Im Lawinenwinter 1954 war vor allem Vorarlberg betroffen: Binnen weniger Tagen gingen mehr als 300 Lawinen ab und begruben 125 Menschen. 124 davon waren Österreicher, ein Opfer war deutscher Staatsbürger.
38 Tote war 45 Jahre später, im Februar 1999, die Bilanz der Lawinen in Galtür und im benachbarten Weiler Valzur. Insgesamt neun davon waren Österreicher, die anderen Opfer kamen aus Deutschland, den Niederlanden und Dänemark.
(apa)
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